Vergleichstest zeigt: Teslas Autopilot übertrifft die Leistung vergleichbarer Systeme

Das Automagazin Motor Trend hat kürzlich einen Vergleichstest mit teilautonomen Fahrzeugen durchgeführt, die auf verschiedene Kriterien geprüft wurden. Unter anderem wurde geprüft, wie lang die Reaktionszeit ist, bis das Fahrzeug abbremst, wenn ein anderes Fahrzeug den Weg schneidet (z.B. mit geringem Abstand von der linken auf die rechte Spur einschert, auf der man sich befindet).

Auch wurde geprüft, wie groß der Bremsweg und der Abstand zum vorderen Fahrzeug war, wenn dieses abbremste oder mit welchem Abstand generell dem vorderen Fahrzeug gefolgt wurde.

Die Testkandidaten waren: Die Mercedes-Benz S-Klasse (S65 AMG, Distronic Plus mit Lenk-Assistent), der Cadillac CT6, der Hyundai Genesis 3.8 und das Tesla Model S.

Obwohl das Tesla Model S insgesamt die Nase vorn hatte, machte vor allem ein Vergleichstest die Qualitätsunterschiede der verschiedenen Systeme deutlich: Die Fahrt zweier Strecken mit den jeweiligen teilautonomen Lenksystemen. Dabei sollte der Fahrer erst dann eingreifen, wenn das Fahrzeug Fahrbahnmarkierung nicht beachtete oder er sich unwohl fühlte. Um vernünftige Testergebnisse zu haben, wurde ausgewertet, wie oft das Lenkrad vom Fahrer berührt werden und wie lange der Fahrer im Schnitt die Hände am Lenkrad haben musste, um zu korrigieren.

Die beiden Strecken, die von den Fahrzeugen absolviert werden mussten (BIld: Motor Trend)

Die beiden Strecken, die von den Fahrzeugen absolviert werden mussten (BIld: Motor Trend).

Der Cadillac CT6 konnte so schlecht die Spur halten, dass man diesen aus dem Vergleichstest komplett ausgeschlossen hat. Es blieb also bei der Mercedes-Benz S-Klasse, dem Hyundai Genesis 3.8 und dem Tesla Model S.

Die Testergebnisse sprechen hierbei eine deutliche Sprache: Das Tesla Model S war den anderen System deutlich überlegen und erforderte die wenigsten Interaktionen vom Fahrer. Bei einer Strecke musste der Fahrer sogar lediglich 12 Mal zum Lenkrad greifen, was 0,5 Prozent der Fahrtzeit entsprach. Die anderen Systeme lagen bei fast 30 Prozent.

hyundai-1 mercedes-1 tesla-1
hyundai-2
mercedes-2tesla-2

Die Tests wurden zwar vor Bekanntwerden des tödlichen Unfalls in einem Tesla Model S mit eingeschaltetem Autopiloten durchgeführt, sind jedoch erst jetzt veröffentlicht worden. Motor Trend erklärt jedoch, dass dies Zufall sei. Außerdem verweist man zusätzlich darauf, dass alle Systeme nur unterstützend dienen und der Fahrer zu jeder Zeit die Kontrolle über das Fahrzeug haben sollte, um gegebenenfalls einzugreifen.

  • Jakob

    Schade das BMW und Audi nicht einbezogen worden sind.
    Ihre Systeme finde ich richtig gut, habe aber leider noch keinen persönlichen Vergleich zu Tesla.

  • Hutzefutz

    Wundert mich nicht…
    Bin schon auf die Komentare von unseren „Spezialisten“ gespannt 😉

  • Muckl

    So sehr ich Tesla mag, kann ich in diesem Fall nur erkennen, dass Teslas System das am wenigsten schlechte ist. Oder anderes ausgedrückt: Die Systeme der Mitbewerber sind wohl noch größerer Schrott.

    • Ben

      Auch Sie verstehen es nicht:
      Das System tut genau das was es soll und verspricht. Und das macht es hervorragend.
      Der Weg zum autonomen Fahren ist ein weiter Weg und diese technologische Stufe ist lediglich eine von vielen auf dem Weg dahin.

  • tap

    Das nenn ich mal Fortschritt und immer auf dem neusten Stand der Technik:)

  • weilslogischist

    So geht das.
    Nur so kann man Dummschwätzer kalt stellen.
    Aber…….. trotz dieses doch sehr guten Ergebnisse würde ich an Tesla stelle dieses Thema und damit die Funktion nicht ganz so hoch aufhängen.
    Die Unvorsichtigkeit und , ja, auch Dummheit/ Faulheit der Menschen kennt keine Grenzen. Nicht umsonst kommt es zu solchen tragischen Unfällen wie der im Mai.
    Im Stillen überzeugen, die Fangemeinde aufbauen, ja ihnen sogar Fahrer/ Autopilottrainings geben und die Sache kommt in ruhiges Fahrwasser.
    Schlechte Nachrichten ob berechtigt oder wie in letzter Zeit nur hoch gepusht kann und darf sich Tesla nicht leisten.
    Tesla ist der Musterknabe und Streber in der Branche, da steht man zwangsweise auf dem Präsentierteller, es gilt aus den Schlagzeilen zu kommen.
    Im Negativen wie im Positiven.
    Es wäre nach wie vor gut unter dem Radar zu sein.

    • Muckl

      In einem Fahrzeug mit Autopilot betrachte ich mich als Fahrgast, nicht als Fahrer. Wenn ich das nicht kann, ist der Autopilot unbrauchbar.

      • halo55

        Wenn dem so wäre, würde ich mich in kein Flugzeug mehr setzen. „Autopilot“ ist nicht gleich „autonomes Fahren“!

        • Erna

          Nur brauche ich beim Flugzeug weder die Hände am „Lenkrad“ lassen noch muss ich bremsbereit sein. Der Aufenthalt im Cockpit ist ausreichend.

          Teslas Marketingstrategie fällt ihnen immer mehr vor die Füße, statt mal einen Schritt zurück zu machen versucht man Fehler durch fragwürdige Statistiken und Testergebnisse zu vertuschen. Letztlich provoziert man so nur das KBA, bis die Zulassung aus den Niederlanden irgendwann nicht mehr anerkannt wird.

      • Blödsinn!
        Autopilot ist eine Bezeichnung des Systems bei Tesla. Bei anderen heisst es halt Distronic, Autobahn Drive, bzw. werden sie sich neue Namen einfallen lassen müssen.

  • SRAM

    Bitte die Testbedingungen genau lesen: die Berührung des Lenkrades wurde mittels Berührungsdetektor (elektrischer Kreis Fahrer Lenkrad) gemessen.

    Natürlich zählt so das System auch jedes Anfassen des Lenkrades, das sowohl beim Mercedes, wie auch beim Hyundai notwendig ist, um dem System das notwendige Signal „Fahrer noch da“ gibt, damit dieses den Wagen nach Warnton nicht automatisch abbremst.

    …….und jetzt nehmen wir mal die Fahrzeit und dividieren diese durch die Zeit bis zur Warnung……. Ahe 😉

    Ob ich unbedingt damit werben würde, daß der Tesla „Autopilot“ auch ohne Fahrerüberwachung mehrere Minuten weiterfährt ? …..wohl eher nicht…..

    • TK

      Wenn es so wäre, dann wäre ein Vergleich hierbei unmöglich. Das wäre absurd, dies nicht mit einzubeziehen. Sie können Motor Trend ja gerne eine Mail schreiben und nachfragen.

    • Grünspanpolierer

      Schade, da ist mir SRAM zuvorgekommen.

      Bleibt nur zu ergänzen, dass angesichts der Vorfälle der letzten Wochen die Motor Trend Veröffentlichung an Zynismus nicht zu übertreffen ist…

      • Stefan

        Zynismus?? Manch einer legt sich die Dinge so hin wie es es haben will. Dieser Test ist ein rein technischer Vergleich und hat meiner Meinung nach nichts mit Zynismus zu tun.
        Sicherhlich sind die Unfälle tragisch, aber jemanden Zynismus vorzuwerfen weil eine Sache sachlich untersucht ist schon merkwürdig.

        Aber man weiss ja wer es geschrieben hat. Hierm im Forum muss man sowas wohl ertragen. Im echten Leben würde ich mir Sie nicht antun.

    • Tesla-Fan

      @SRAM –
      Dann erklären Sie mir bitte mal die 2 großen Lücken beim Mercedes auf der Route 241 zwischen dem ersten und zweiten Drittel.
      Hat da der Mercedes vergessen, das Lenkrad regelmäßig abzufragen?
      Oder sind genau diese großen Lücke das Abfrage-Intervall vom Lenkrad und dazwischen hat das System versagt?

      Hab mich schon gewundert, wo Sie solange bleiben, nachdem sie im Tesla-Forum rausgeflogen sind.

    • Pamela

      Interessanter Aspekt ! Aber wie ist das: Müssen beide Hände ans Steuer oder reicht da eine Alibi-Hand um die Warnungen bei Mercedes und Hyundai zu umgehen und mit der anderen Hand könnte man sich auch da mit wichtigeren als dem Straßenverkehr widmen ?

      • Tesla-Fan

        Es muss gar keine Hand beim Mercedes am Lenkrad sein.
        Es wird nur ein leichter Widerstand gegen das Lenkrad geprüft.
        Zur Not tuts eine Cola-Dose.
        https://www.youtube.com/watch?v=Kv9JYqhFV-M

      • FVK

        Dann könnte man sich ja eine Vorrichtung selber bauen die eine Hand simuliert…
        (4 Wäscheklammern?) und dann den Sitz zurück schrauben und schlafen ?

    • McGybrush

      Du wirfst hier Deutsch mit US eigenschaften in ein Haufen.
      BMW, Audi, Tesla Deutschland muss man immer wieder anfassen, in den USA nicht. Hat nix mit dem Auto zu tun sonden mit den Gesetzten im jeweiligen Land und wird entsprechend im Fzg so codiert.

  • Tesla-Fan

    Well done, Tesla!
    Und das genaue Gegenteil der beiden Hass-Threads der letzten Tage zum Autopiloten. Keiner der anderen Hersteller läßt über Internetanbindung seinen Autopiloten von den „Erfahrungen“ der anderen Autopiloten der eigenen Flotte lernen – Das Ergebnis ist überzeugend. 🙂

    Nichts geht doch über einen Test, der nicht von der deutschen Automobilindustrie über Ganzseitenanzeigen u.ä. gesponsort wird. In der ams hätte man die Testbedingungen solange geändert bis der Mercedes gewonnen hätte.

    • Grünspanpolierer

      Und warum wusste dann der ‚erfahrene Autopilot‘ des Teslas von Herrn Brown nicht, dass an der Unfallstelle KEINE Brücke und KEIN Verkehrsschild vorhanden sind?

      An dieser Stelle sind doch bestimmt schon unzählige andere ‚Autopiloten‘ vorbei gekommen!?

      Ich könnte es Ihnen erklären, aber glauben würde es mir eh niemand… 🙁

      • Felix

        Sparen Sie uns bitte ihre Erklärungen, glauben Sie mir, niemand hier wäre scharf darauf. Ihre andauernde Ignoranz und Abstinenz, teils jeder menschlichen Logik, ist zeitweise eine Beleidigung jeglichen Intellekts.
        Sie entlarven sich erneut. Bitte welches System dieser Art läuft unter den Parametern was sich an einer bestimmten Stelle alles nicht befindet? Genau das wäre tatsächlich gefährlich. Sie beschreiben einen Weg wahrscheinlich auch damit was man alles NICHT sehen kann. Ich bekomme Kopfschmerzen bei soviel Hirnrissigkeit.

        • Grünspanpolierer

          Und für mich ist schon das Lesen des Motor Trend Artikels eine Beleidigung meiner Intelligenz!

          Motorjournalisten, die glauben „GPS beruhe auf dem Doppler Effekt“ kann ich nicht für ernst nehmen, tut mir leid…

          • Felix

            Die Positionsberechnung beruht auf dem Dopplereffekt. Also haben Sie wiedereinmal Unsinn geschrieben. Vermutlich werden Sie hierauf nicht antworten da sie erneut beim mit Unwissen brillieren erwischt worden sind.

            http://www.leitspeed.de/VBOXMotorsport/SonstigeInfos/GPS-Messtechnik.php

          • W.Müller

            Nun ja, ob man Forenkommentatoren für Ernst nehmen soll, die noch nicht einmal über Basiswissen in Technik verfügen (Doppler-Effekt bei GPS) weiss ich nicht so richtig.
            PS: Da frage ich mich gerade in dem Zusammenhang, was hier genau beledigt wurde.

          • Grünspanpolierer

            GPS basiert NICHT auf dem Dopplereffekt:
            https://de.wikipedia.org/wiki/Global_Positioning_System

          • Grünspanpolierer
          • HansPeter

            Nachdem in diesem Kommentarstrang endlich Ruhe eingekehrt ist, können wir das Geheimnis ja lüften:

            1. Die Positionsbestimmung unter Einsatz von GPS beruht nicht auf dem Doppler-Effekt.
            2. Die Beobachtung des Doppler-Effekt im Rahmen der GPS Messung kann zu Bestimmung der Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung verwendet werden.
            3. Im Motortrendartikel wird mit keinem Wort erläutert in welcher Weise der Doppler-Effekt in ihren Messungen eine Rolle spielt. Somit auch nicht, dass der Journalist glaubt, GPS beruhe auf dem Doppler-Effekt

        • Stefan

          +1000

      • Sebastian6977

        Doch, ich.

        Ich interessiere mich objektiv für Ihre Erklärung!

      • Nic Megert

        Ob Sie es glauben oder nicht aber Verkehrsschilder und Brücken werden täglich irgendwo gebaut oder abgebaut. Es wäre somit auch keine Lösung wenn der Autopilot ein neues Schild erkennt und mal eben eine Vollbremsung auslöst!

      • Stefan

        stimmt – ihnen glaubt hier keiner der ihren Namen kennt

      • Stephan

        Lieber Grünspanpolierer,
        Nichts gegen Ihre, sehr oft konstruktiv-kritischen, Kommentare, aber in letzter Zeit fühlt es sich an als ob Sie eine persönliche Vendetta, oder Kreuzzug, gegen Tesla führen würden.
        Tesla ist ein Technologiekonzern mit Autosparte. Die Jungs bauen Autos, Akkupakete und bald auch Solartechnologie, um von den fossilen Brennstoffen, die die Umwelt verpesten, wegzukommen.
        Tesla ist weit davon perfekt zu sein, wenn wir uns rein auf die Autosparte konzentrieren. Es sind Fahrzeuge mit vier Rädern, einem Lenkrad und einem Haufen Elektronikhardware. Die Programme für die Hardware werden von Menschen geschrieben. Der Mensch ist, von Grund auf, fehlerhaft. Ergo, ist diese Software ebenfalls fehlerhaft. Egal von welchem Auto wir sprechen und schreiben, keines ist absolut perfekt!
        Ich verstehe Ihre Kommentare, dass man sich nicht blindlings auf eine neue, Ihrer Meinung nach gefährliche, Technologie stürzen soll.
        Heute stand, zum Beispiel, in der Zeitung, dass ein BMW wegen eines internen Motordefektes komplett ausgebrannt sei. Wen interessiert die Meldung? Niemanden!
        Aber wehe Tesla zuckt nur einen Millimeter und schon stehen Sie auf der Matte….
        Wer ein Fahrzeug fährt und, zur Zeit, die Augen nicht auf die Straße hat, ist einzig und selbst Schuld. Wenn der Autopilot eingeschaltet wird, erscheint groß und klar im Bildschirm dass die Hände am Lenkrad zu halten sind.
        Bitte vorher wirklich ausführlich informieren und auch die Tesla Bedienungsanleitung lesen, steht alles drin, bevor kritische und unqualifizierte Kommentare geschrieben werden, ok.

        In diesem Sinne en schönes WE

    • Juerg_U

      Darum gab es in der AMS bisher auch keinen solchen Test

  • Phil

    Wieso sollte Tesla speichern das dort kein Schild steht. Schon bei Kleinigkeiten wie einer Ölspur wird ein Schild aufgestellt.

    • Grünspanpolierer

      Was speichern sie dann? Bin gespannt auf Ihre Antwort…

      • Cuprum aceticum

        Was meinen Sie Genau damit? Erklären Sie mal

        • Grünspanpolierer

          Die Frage war doch eindeutig! Was speichert Tesla, von dem andere Teslas profitieren können? Und warum kam es beim Unfall des Herrn Brown nicht zum Einsatz???

          • W. Müller

            Sind Sie wirklich so oder tun Sie nur so?
            Was macht es für einen Sinn, wenn Tesla einen querstehenden LKW mit GPS Daten auf besagter Strasse einspeichert, der schon längst weg ist.
            Das System speichert die Fahrstrecken GPS abhängig, es speichert und lernt am Korrekturverhalten der Fahrer laufend mit etc.
            Ist das so schwer zu verstehen? Also ich müsste mich extra dumm stellen, um das nicht zu verstehen.

          • Grünspanpolierer

            Danke, das sie es für mich aussprechen: Nutzlose Daten die echte Sensorik wie MMR LIDAR nicht ersetzen können!

            GPS ist nur zusätzliche Redundanz, die aber nur bedingt echtzeitfähig und auch nicht 100% verfügbar ist.

  • Erna

    Geschmackloser ob der Vorfälle gehts kaum.

    …Was wir mit PRE-SAFE® vor über zehn Jahren begannen und mit DISTRONIC PLUS fortsetzten, haben wir heute zu einer neuen Dimension des Autofahrens weiterentwickelt: Mercedes-Benz Intelligent Drive…

    Man hat also mit einem veralteten System verglichen. Was soll dies bitteschön? Dazu auch von mir die Frage. Zumindest bei Mercedes muss man zwingend die Hände am Lenkrad lassen also wie soll „wie oft das Lenkrad vom Fahrer berührt werden“ das funktionieren?

    • W.Müller

      Wer bei Mercedes tricksen will, die Hände vom Lenkrad nehmen will kann das auch ganz einfach tun. Es gab da mal den Artikel mit der angebundenen Salami, die die Technik des Mercedes komplett austrickste.
      Fazit: Wer sich nicht an die Vorschrift halten will bei dem nutzt auch das jede Sekunde Abfragen des Lenkrades nichts. Alle anderen halten sich an die Vorschrift, egal ob Mercedes, Tesla BMW etc.

  • Peter

    The Kochs Are Plotting A Multimillion-Dollar Assault On Electric Vehicles
    A new group could spend $10 million a year on the campaign.

    Man fragt sich schon wohin dieses Geld fließt…

  • Timo

    Auch bei Tesla muss man immer wieder das Lenkrad anfassen um dem Fahrzeug rückzumelden, dass man noch da ist. Kritik auf höchstens Niveau war das also nicht..
    Dafür hätten sie im Test hervorheben können, wann der Fahrer dazu aufgefordert wurde, das Lenkrad anzugreifen

  • Heinz Wagner

    Der Vergleichstest zeigt mal wieder, Tesla ist auf einem guten Weg und die Entwicklung geht ja weiter, wie es bereits bei anderen Innovationen auch schon war. Pessimisten müssen die Technik ja nicht nutzen und können auch weiterhin selbst fahren.

  • Juerg_U

    Der Unfall ist ja nicht wegen, sondern trotz des Autopiloten passiert, daher verstehe ich die Aufregung nicht. Aber für Tesla Kritiker natürlich ein gefundenes Fressen. Die Statistik spricht immer noch für Tesla, der erste tödliche Unfall nach über 130 Millionen Kilometer ist weit über dem Durchschnitt! Und das mit Abstand sicherste Auto ist es ohnehin.

    • Erna

      …der erste tödliche Unfall nach über 130 Millionen Kilometer ist weit über dem Durchschnitt…

      Genau das ist falsch und von Tesla offensichtlich bewusst so falsch dargestellt. Wenn darf man nicht mit allen Fahrzeugen sondern muss mit Oberklassefahrzeugen ab Baujahr 2015 vergleichen! Auch Ihnen sollte klar sein, dass eine 20 Jahre alte Rostlaube nicht so sicher ist wie jede andere Oberklasselimousine ab Zulassung 2015.

  • Renardo

    Egal wie man zu dem Test steht, wichtig ist, dass endlich einer da ist der Leadership beweist und die Menschheit voranbringt. Musk beweist Leadership und hat dabei auch Allüren, Jobs hatte das auch. Von Controllern geht definitiv kein Fortschritt aus. Die Destruktivlinge wissen alle wie es nicht geht. Keiner von denen hat aber je einen Finger gerührt um es zu versuchen. „Diejenigen, die sagen das geht nicht, sollen diejenigen in Ruhe lassen, die es gerade tun“

  • Ein solcher „Autopilot“, der von Tesla ja auch gewollt so beworben wird, sollte dennoch erst dann für die Allgemeinheit freigegeben werden, wenn das System zu 100% ausgereift ist und fehlerfrei funktioniert! Ein noch unfertiges System jetzt schon zu veröffentlichen – in der Kenntnis, dass es natürlich aktuell noch nicht fehlerfrei funktioniert – ist verantwortungslos und fahrlässig! Trotz aller Warnungen verlassen sich viele Fahrer vollkommen auf den Autopiloten, was Videos auf YouTube ja auch bestätigen. Dadurch werden andere Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr akut gefährdet! Die Allgemeinheit wird zum Versuchskaninchen gemacht. Ich mag Tesla und seine Innovationen eigentlich, aber das ist ein völlig inakzeptables Verhalten!

    • W.Müller

      Nach der Argumentation hätte man damals, es es neu war, auch das ESP verbieten müssen.
      Viele haben sich darauf verlassen, dass das System den Wagen in der Spur auch bei etwas riskanterer Fahrweise hält und mussten schmerzlich lernen, dass Physik sich nicht austricksen lässt.
      Dennoch hat man das ESP weiterentwickelt, dass es immer besser wurde.
      Haben Sie damals auch gegen ESP geschrieben?

      In meinen Augen wäre die richtige Reaktion den AP zu sperren, wenn unverantwortliche Personen auch noch bei Youtube zeigend, diesen missbrauchen.

      PS: Es werden täglich 2500 Menschen durch PKW getötet auf der Welt. Vornehmlich, weil diese Autos alle ein Gaspedal haben und der Fahrer nicht zu 100% kontrolliert wird, ob er das auch verantwortlich anwendet. Es verlassen sich viele Fahrer auf ihr nicht vorhandenes Können und treten das Gaspedal stärker durch als sinnvoll….
      Dadurch werden andere Verkehrsteilnehmer akut gefährdet…..
      Wer hier Ironie und Sarkasmus findet, kann Beides gerne behalten.

    • Nic Megert

      @Fabian

      Wenn Sie dies so auf alle Dinge übertragen und verlangen würden, müsste man zuerst alle Menschen loswerden. Die meisten Unfälle werden nämlich von diesen Plagegeistern verursacht. Und in den Urlaub fliegen sollten Sie auch nicht denn es fallen noch immer jedes Jahr ein paar vom Himmel. Ich würde da glatt meinen das diese Technik noch nicht ausgereift ist und sehr viele Menschen tötet. Also sollte man sie alle grounden und noch 200 Jahre daran weiter forschen bis sie keine Unfälle mehr haben. Wobei wir dann wieder beim Menschen und seinen Problemchen ankommen würden und desswegen wieder ein paar vom Himmel fallen…..

    • Stefan

      Nach diesem Maßstab dürfte es keine Autos, Flugzeuge und Eisenbahnen geben, denn die sind auch heute noch nicht 100% ausgereift.
      Die Technik dieser Fortbewegungsmittel entwickelt sich nur weiter weil man Erfahrungen sammeln kann und leider finden Menschen immer wieder Möglichkeiten diese Techniken falsch einzusetzen (unwissentlich aber leider auch immer wieder wissentlich).

      Ich bin Tesla dankbar das sie innovativ sind und neue Wege gehen. Allerdings sollten sie nicht ganz so optimistische Aussagen machen. Sie sagen zwar auch immer wo die Risiken liegen, aber da muss man schon genau hinsehen.

    • CHristian

      Total nicht ihrer Meinung.
      Aus meiner Sicht muss die Frage lauten: Ist das Autofahren mit/ohne Autopilot sicherer? Reduziert der Autopilot die Umfallwahrscheinlichkeit (und somit Verkehrstode)?
      Falls Sie schon mal Tesla mit Autopilot gefahren sind, dann dürften Sie diese Frage mit Leichtigkeit beantworten können…

      Zurück zum Artikel: Tesla hat einen tollen Fahrasistenten. Er wird besser und besser,… Falls jemand ein vergleichbares System kennt, soll es mir bitte hier nennen (p.s: ich habe schon einige getestet)…

    • Threenthusiast

      Der Autopilot macht doch genau was er soll. Er verspricht nicht mehr als er kann, ich denke das Problem liegt darin, das die meisten Leute keine Ahnung davon haben was ein Autopilot ist (z.B. in einem Flugzeug).
      Der Autopilot kann nur untern normalen bekannten und den Erwartungen entsprechenden Umständen arbeiten. Er ist keine autonome automatische Steuerung. Sobald die Parameter von den erwarteten abweichen (Sturm, Kursänderung, Technische Probleme etc.) muss auch der Pilot im Flugzeug sofort übernehmen.
      Das ist im Tesla genau das selbe. Und unter den normalen Bedingungen ist der Tesla Autopilot tatsächlich der einzige von allen Herstellern der diesen Namen verdient.
      Einschränkungen währen falsch, da sie diejenigen treffen, die das System sinngemäss einsetzen.

    • ECZ

      Teslas Autopilot ist nichts anderes als die Fahrassistenzsysteme der anderen großen Hersteller, nur dass er seinen Job besser macht als die Systeme bei Mercedes und Co.
      Von daher halte ich Ihre Aussage, Fabian, für irreführend.
      Ich kann meinen Mercedes mit Distronic Plus auch völlig alleine, ohne Hände am Steuer, fahren lassen, was auf der Autobahn auch gut funktioniert. Ab und zu mal kurz ans Steuer greifen und schon fährt er wieder völlig alleine. Spur halten, Abstand zum Vordermann halten (kann ich manuell variieren, von „1 Punkt in Flensburg“ bis „da fährt mit jeder Trottel in meine Abstandslücke zum Vordermann“), alleine Bremsen und Gas geben etc.
      Nur mit dem Kurvenfahren klappt es noch nicht so doll.
      Also, wenn ich wollte, könnte ich auch nebenbei Kreuzworträtsel lösen oder Whatsapp Nachrichten tippen.
      Von daher ist Ihre Kritik an Tesla völlig unberechtigt, denn den „Autopilot“ in etwas schlechterer Umsetzung haben alle großen Hersteller auch schon im Programm.

    • Erna

      100% wird es in absehbarer Zeit nicht geben. Aber Tesla darf sein System nicht als „vollkommen autonom“ und „perfekt“ anpreisen. Allein der Name „Autopilot“ ist und war schon ein Fehler. Wie andere Hersteller muss man von vornherein – das fängt auf der Website an – klar machen, dass das System nur unterstützt und helfen kann. Technisch muss sichergestellt werden, dass das System nur mit zwei Händen am Lenkrad und Fahrer auf dem Fahrersitz funktioniert. Über GPS ließe sich auch sicherstellen, dass das Ganze nur auf der Autobahn/Highway eingeschaltet werden kann.

      Tesla hat aber Unfälle billigend in Kauf genommen, da sie z. B. gegen die Internetvideos NICHTS unternommen haben. Keinen Kommentar / Warnung / Pressemitteilung, das der Autopilot dafür nicht gedacht/geeignet ist.

      • W. Müller

        @Erna: Das stimmt einfach nicht, was Sie schreiben. Durch Wiederholung wird es auch nicht wahrer.
        Tesla hat sehr wohl reagiert und Restriktionen beim Autopiloten eingeführt. Weitere Restriktionen werden folgen. Zeigen Sie mir ein neueres Video, wo man eine längere Zeit die Hand vom Lenkrad nehmen kann.
        Tesla prüft aktuell die Belegung des Fahrersitzes und meldet nach einer gewissen Zeit, die Hand ans Lenkrad zu nehmen. Tut man dies nicht, bremst das System und schaltet die Warnblinkanlage an. (Tesla Model S Handbuch Seite 87, deutsche Version vom März 2016; hier im Web in anderen Foren zu finden)

        Wie ich bereits schrieb, Sie können jedes System austricksen, das prüft ob das Lenkrad gehalten wird. Ein Salami mit 500g dranbinden suggeriert sogar dem ausgefeilten System bei Mercedes „Lenkrad wird gehalten“. Wer Mist bauen will kann das auch mit einer Cola-Dose tun; Salami muss nicht sein.
        Wer Mist mit den Fahrassistenten machen will findet einen Weg bei jeder Marke. Skoda hat übrigens auch Spurassistenten, die um die Kurve lenken. Zwar etwas ruckartig aber auch da können Sie das System austricksen und einen Film ansehen ohne auf die Strasse zu schauen.

        • Erna

          @W. Müller
          Was Sie schreiben ist nur zum Teil richtig, da dies für Amerika eben nicht gilt. Dazu gibt’s bis Heute unkommentierte Videos die das Gegenteil zeigen und von einer Warnung samt PK habe ich nicht wirklich etwas vernommen. Was das KBA nunmehr dazu sagt ist ja auch sehr aufschlussreich.

          • W. Müller

            Wir leben hier in Europa, was die in den USA machen, muss deren Gesetzen entsprechen. Nicht unseren.
            Die Videos, die Sie nennen, sind alt. Zeigen Sie mir bitte ein aktuelles Video, wo jemand länger als 10 Sekunden die Hände weg hat und der Tesla weiterfährt ohne Warnung, wie ich schon schrieb. Können Sie das nicht, frage ich mich abermals, wieso Sie so unredlich argumentieren.
            Was das KBA sagt ist für mich nur vernünftig. Eventuelle Beschränkungen für Deutschland machen ebenfalls Sinn, da hier der Fahrstil auf der Autobahn doch erheblich anders ist als zum Beispiel in den USA.
            Dass Sie von den Warnungen nichts vernommen haben liegt wohl an dem typsichen Phänomen der selektiven Wahrnehmung. Genau wie die aus dem Zusammenhang gerissenen Zitat wollen Sie unbedingt etwas beweisen, was Ihrer Ansicht entspricht. Eine offene Diskussion sieht für mich anders aus.

        • Erna

          @W. Müller
          Was ist für Sie ein neue Video? Schauen Sie sich z. B. nur mal diese an, die mir Youtube mit der Suche nach „Tesla Autopilot“ als erstes meldet:

          https://www.youtube.com/watch?v=faV5WBudcbc
          https://www.youtube.com/watch?v=NqnJRo4FQNo

          Wo ist da ein Kommentar von Tesla?

      • Nic Megert

        @Erna
        Alles was Sie hier schreiben ist komplett falsch!
        Tesla hat nie behauptet, das es sich um ein autonomes fahren handelt. Im Gegenteil hat Musk immer gesagt, das autonomes fahren vor 2018 nicht möglich sei.
        Tesla und auch Musk persönlich haben sich sehr negativ zu besagten Internetvideos geäussert
        und auch klar gesagt, man solle solche Sachen unterlassen da der Autopilot nicht dafür ausgelegt sei.
        Und kurz darauf kam auch postwendend ein Softwareupdate welches gewisse Restriktionen enthielt. Und eine Restriktion auf nur Autobahnen hätte den Unfall in den USA auch nicht verhindert da er ja auf einer Autobahn stattgefunden hat!
        Und abgesehen davon hat ja nicht der Autopilot den Unfall verursacht sondern der LKW-Fahrer.
        Der Autopilot konnte ihn nur nicht verhindern und der Teslafahrer offensichtlich ebensowenig!

        • Erna

          @Nic Megert
          Was daran auch nur teilweise falsch? Schauen Sie doch mal auf die Tesla-Homepage. Dort steht nicht nur einmal „vollkommen autonom“ und „perfekt“, einfach den Blinkerhebel antippen. Keine Fußnote, keine Einschränkung, nichts von „Lenkrad festhalten“, nichts von Beta-Stadium.

          Komplett falsch war der Erklärungsversuch von Tesla, dass die vorhandene Technologie keine stehenden oder kreuzenden Hindernisse erkennen kann. Denn bei anderen Mitbewerbern kann man die „Assistenzsysteme“ die den Fahrer „unterstützen“ jetzt schon kaufen. Keiner dieser spricht von „vollkommen autonom“, „perfekt“ oder gar „Autopiloten“.

          • W. Müller

            @Erna: Mercedes hat ebenso Probleme mit stehenden und querenden Hindernissen wie Tesla auch; das ist im Moment Stand der Technik. Der Tesla erkennt genau wie Mercedes eine Reihe von solchen Hindernissen fehlerfrei.
            Allerdings eben nicht alle wie die anderen auch.

            Wussen Sie, dass genau der Tesla Autopilot tragischeweise das Todes-Opfer Monate vorher vor einem schweren Unfall gerettet hatte?

            Sie reissen Zitate aus dem Zusammenhang, das korrekte Zitat mit „vollkommen autonom“ lautet:
            „Auch die Geschwindigkeit wird vollkommen autonom geregelt, denn die verkehrsadaptive Tempomatik passt sich dem Verkehrsfluss perfekt an. Die digitale Verbundsteuerung von Motor, Bremsen und Lenkung hält das Fahrzeug in der vorgesehenen Spur und hilft gleichzeitig, Front- und Seitenkollisionen zu vermeiden. Das Model S erkennt sogar passende Parklücken für Sie und parkt vollkommen autonom ein.“
            Hier wird die Geschwindigkeit autonom geregelt beschrieben, von autonomen Fahren ist nirgends die Rede. Ebenso ist „perfekt“ im Zusammenhang mit dem Verkehrsfluss genannt. Nirgends ist die Rede davon, dass das System perfekt jedes Hindernis erkennt.
            Wieso „argumentieren“ Sie so unredlich mit aus dem Zusammenhang gerissenen Wort-Zitaten?

  • BB

    Ich habe die Bedenken, dass Tesla mit dem Autopilot den ersten großen Fehler machen wird: Das immer und überall autonome Fahren wird es in den nächsten 10 Jahren nicht geben. Dazu müsste das Auto selbstständig tiefgreifende Entscheidungen treffen können (z.B. vorgegebene Regeln in bestimmten Situationen zu brechen). Das“teilautonome“ Fahren mit ständiger Aufmerksamkeit des Fahrers macht keinen Sinn. Es ist schwer verwerflich, dem Fahrer jetzt schon „autonomes“ Fahren vorzugaukeln, die deutschen Autobauer sind im Übrigen genauso weit wie Tesla, nur nennen Sie das „Fahrerassistenzsysteme“, was der Wahrheit näher kommt. Aber gut, man braucht den AP nicht zu benutzen, schlecht ist nur die ganze miese Propaganda jetzt, das sollte Tesla stoppen….
    Das revolutionäre an Tesla ist nicht der AP, sondern ECHTE, ALLTAGSTAUGLICHES UND LANGSTRECKENFÄHIGE ELEKTROFAHRZEUGE. Das ist Teslas Alleinstellungsmerkmal, da kommt kein anderer Hersteller ran. Hier sollte meines Erachtens auch der Schwerpunkt liegen..(Entwicklung Akkus, Ausbau supercharger-Netz etc)

    • „ELMO“

      @BB: + 1 !!!

    • Sven S.

      Ein Autopilot ist ein Pilotenassistenzsystem!
      Fliegen wird dadurch nicht autonom, sondern stupide Tätigkeiten, wie Kurs, Geschwindigkeit und Höhe halten werden dem Piloten abgenommen.
      Solange bis ein Ereignis den Piloten auffordert wieder einzugreifen.
      Das kann eine Anweisung der Flugsicherung sein oder ein technisches Problem.
      Aber der Pilot/Fahrer ist verantwortlich für sein Verkehrsmittel!
      Und auch die Autopiloten in Flugzeugen haben zuweilen Probleme!
      Nur lassen sich diese dann zum Teil schwer umgehen.
      Im Airbus werden allen Steuerinputs des Piloten an mehrere Rechner weitergegeben.
      Aber Spinnen diese oder Sensoren, die sie mit existenziellen Daten füttern kann es schwierig werden dies als Pilot zu retten.
      Den Autopiloten im Tesla kann man dagegen leicht ausser Kraft setzen!

  • E.OFF

    !!! Der Autopilot ist die Vorstufe des Autonomen fahrens !!!

    Bestes Beispiel:
    Setzten Sie sich in ein Cockbit von einem Flugzeug und bringen Sie den Autopiloten bei das er Sie nach Malle fliegt !!!
    Und was kann der Autopilot im Flugzeug ? und wird Autopilot genannt !!!

    Wer nicht will braucht ihn ja nicht mit Kaufen oder einschalten! Wie im Flugzeug auch…

    Das ist kein System für Leute die nicht einmal einen Radiosender einstellen können!
    Vielleicht sollten wir Deutschen einen Autopiloten Führerschein einführen Klasse BA…

    Ich sehe da kein Problem das Tesla ihn so nennt, denn er kann ja mitwachsen mit der Software und im rahmen der Sensoren und der ->Intelligenz
    https://www.youtube.com/watch?v=ZetTg73Ebyo
    Von anderen Herstellen findet man so gut wie nix im Netz…
    Oder sagt dann jeder lieber z.b.->
    ich habe ACC + ACD + ACE + ACF … u.s.w

  • Elektroautofan

    Wahnsinn! Tesla ist ein kleines startup aus kalifornien gewesen. Welcher Autohersteller hat Tesla und die Elektromobilität ernst genommen? Das Ergebnis:
    Tesla hat ein Auto mit ca. 500 km NEFZ Reichweite auf dem Markt – Der i3 hat, wie ich glaube, 200 km NEFZ Reichweite.
    Tesla hat eine Schnellladeinfrastruktur – BMW kooperiert mit irgendeiner Firma und installiert 3 Ladesäsäulen an Laternenpfosten.
    Tesla: 758 Model S (Oberklasse!!!) ca. 80000€
    BMW: 823 i3 (Kompaktklasse!!!) ca. 35000€
    im Juni (http://teslamag.de/news/tesla-fahrzeugzulassungen-in-deutschland-fuer-juni-2016-9111)

    Nun versucht die Regierung entweder den deutschen Autoherstellern zu helfen. (4000€, aber nur bis 60000€ Listenpreis. Der größte Quatsch: 3000€ für Hybride die 30 km elektrisch fahren können und mit Benziner, wie ich bei der Probefahrt bemerkt habe, 12 Liter verbrauchen. (BMW x5 40e))
    …oder Tesla die Innovationen mehr oder weniger madig zu machen (Bei Unfall mit Autopilot soll ab jetzt der Hersteller haften)

    Ich bestelle mir heute einen Tesla Model S (leider ohne Autopilot) und werde diese tolle Website bald auf dem riesigen Touchscreen abrufen.

    Viele Grüße Elektroautofan!

    PS: Ich fände es toll, wenn es einen Newsletter geben würde.

  • Phil

    Sehr geehrter Herr Grünspanpolier,

    Sie warten sicher noch auf meine Antwort, auf Ihre Frage, was Teslas Autopilot speichert. Als Antwort zitiere ich einen Ausschnitt aus dem Artikel „Teslas elektronischer Chauffeur lernt dazu“ veröffentlicht auf „www.zeit.de“.

    „Schwarmintelligenz verbessert den Autopiloten permanent

    Hier aber beginnt die zweite Stärke und qualitative Abgrenzung des Model S. Denn Teslas Autopilot lernt. Alle Model S sind online und geben ihre Positionen anonymisiert in eine Datencloud. Wenn nun alle Tesla-Fahrer vor der immer gleichen Kurve von 100 auf 70 km/h bremsen, wird der Autopilot das verinnerlichen.

    Diese Schwarmintelligenz mit gleichzeitiger Aktualisierung der Karten wird ein wesentlicher Bestandteil jedes kommenden Automatisierungsgrads sein – bei Tesla ist das schon heute Realität.“ http://www.zeit.de/mobilitaet/2016-05/tesla-autonomes-fahren-autopilot/seite-2

    Ich hoffe damit sind alle Ihre Zweifel aus dem Weg geräumt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Phil

  • Phil

    *Grünspanpolierer

  • FMH

    Wenn alle anderen System schlechter sind als das von Tesla müßte es doch auch Unfälle mit diesen Systemen geben!
    Sind die nur nicht bekannt geworden oder was ist da los ???
    Hat da jemand Infos – im Internet findet man dazu rein gar nichts (Wunder, Wunder).

  • Model3Franken

    Das was meiner Meinung nach Tesla von anderen Herstellern unterscheidet sind die Lademöglichkeiten und der Autopilot.
    Dieser ist im Moment nur für die Autobahn gedacht und da funktioniert er sehr sehr gut. Selbst auf Landstraßen und in der Stadt funktioniert er brauchbar.
    Dieser Unfall ist vom Menschen verschuldet und nicht vom AP. Bei jeden andern Hersteller hatte auch der LKW Fahrer die Schuld bekommen.
    Ich freue mich schon auf mein Model 3 mit AP!

  • @Elon Time

    Ich denke das ähnlich wie BB im vorherigen Kommentar.Ich würde mich als absoluter Tesla Fanboy bezeichnen und habe etwa 1Mio km beruflich zurückgelegt, 50000 elektrisch privat, davon ein paar auf dem Model S. Assistenzsysteme sind der richtige Weg um der grausamen Wahrheit von jährlich 1.25 Millionen Toten! Und erheblich mehr Verletzten weltweit im Verkehr Herr zu werden. Täglich sind das mehr als 3000 Menschen die für unsere „Freiheit auf Rädern“ ihr Leben geben. Leider verzerrt die Presse das Bild der Wirklichkeit in entsetzlicher Weise durch teils Unterlassung und wie im Fall von Tesla Übertreibung während andere Institutionen wie das KBA in den munteren Chor der AutoDeutschand AG Hörigen einstimmen. Der Wahnsinn muss ein Ende finden und das wissen Leute wie Musk , Zetsche , Ghosn , Müller usw sehr genau. Von 21000 Toten 1973 ist man in Deutschland durch Gurt , Airbag , ABS ,ESP etc runter auf unter 3000 jährlich. Aber ein 9/11 täglich weltweit ist nicht akzeptabel. Kann ein tragischer Einzelfall die Weiterentwicklung der Sicherheit in Frage stellen dürfen? Wohl kaum.Ich denke jedoch dass der Weg zum 99.X% sicheren und oder autonomen Auto noch weit ist. Sicheres Fahren erfordert zu 98% der Zeit die Intelligenz einer Fliege jedoch braucht es im Bruchteil einer Sekunde die volle Aufmerksamkeit und Erfahrung und Entscheidungsfähigkeit die uns voll und ganz fordert. Kann ein Computer richtig entscheiden, wenn dem Vorausfahrenden eine Plastikplane von der Ladefläche weht? wenn diese transparent ist. Die Gefahrenbremsung könnte Leben gefährden. Oder Leben retten , wenn es eine Glasscheibe ist.

    • Erna

      …der grausamen Wahrheit von jährlich 1.25 Millionen Toten! Und erheblich mehr Verletzten weltweit im Verkehr Herr zu werden…

      Wirklich uneingeschränkt 100% Zustimmung. Nur würde der „Autopilot“ davon nicht mal einen merklichen Bruchteil der Toten verhindern, da andere vielfältige Gründe eine viel wichtigere Rolle spielen.

  • Phil

    Was Tesla Speichert steht doch in dem Artikel. Laut diesem Artikel, GPS Daten in Zusammenhang mit der Zeit.
    Ich denke nicht das durch dieses „Big Data“ wie Sie es nennen, Herr Grünspanpolierer, der Unfall hätte verhindert werden können. Das habe ich aber auch nicht behaupten. Im Gegenteil. Meine Aussage war wieso sollte Tesla ein Schild speichern (bzw. das dort keins steht) was jederzeit dort aufgestellt werden könnte?

  • Phil

    Dadurch ist die Funktion aber nicht sinnlos, sondern hilft, wie in dem Artikel der Fall, eine angenehmere und da es auch sicherer ist langsamer durch die Kurve zu fahren, eine sicherere Fahrt.

    • Grünspanpolierer

      Sofern GPS verfügbar! Und wenn nicht, erhält der Fahrer dann eine Warnung???

      Die dt. Premium Hersteller machen das übrigens ähnlich wie Tesla, nur haben sie gegenüber Tesla schon eine auf 0,4m genaue Kartenbasis, auf der sie aufbauen können…

      • Derk van Dorsten

        … erhält man diese Informationen über die Hauspost der dt. Premium Hersteller oder bekommen Sie diese gar nicht … ?!
        Wie schlecht ist denn Ihrer Meinung nach das Kartenmaterial von Tesla ?!

  • Phil

    Keine Ahnung ob der Fahrer ne Warnung bekommt. Er siehts bestimmt wenn sein Navi. nicht mehr funktioniert.

  • Alfthe1st

    Ich weiß nicht was Sie hier alle diskutieren, eines ist aber klar und sollte Jedem, egal ob er einen Tesla, einen BMW oder Mercedes usw… mit Assistenzsystem fährt, klar sein er hat die Aufsicht über das Fahrzeug oder alle System weiterhin zu führen! Und da kann ich unseren Gesetzgeber wieder mal nicht verstehen, warum er hier dem Hersteller die Schuld gibt. Unvernünftige Menschen gibt es zuhauf. DVD Player Sperre wird entfernt und während der Fahrt DVD geschaut, auf dem Handy gespielt trotz Verbot usw.. Immer wieder hört man von Unfällen die Aufgrund von solchen oder ähnlichen Ablenkungen geschehen und diese werden durch den Autopiloten in Zukunft noch verstärkt, da solchen Leute der Meinung sind sie könnten doch jetzt mal das Auto machen lassen und rumspielen. Nein für mich gehört ganz klar der Fahrer in die Pflicht genommen und nicht der Hersteller. Es sei denn man tönt wie jetzt gerade Mercedes rum man habe das absolut autonome System in der E-Klasse. Bin gespannt wann die ersten Unfälle mit diesen Systemen in die Presse kommen. Ob sie da überhaupt kommen oder Herr Zetsche nicht schon vorher mit Klage droht! Mein Auto wird eine solche Funktion erst gar nicht bekommen und fertig. Ich verlasse mich beim Fahren auf mich und nicht auf das Fahrzeug. 😉