Deutscher Analyst: Traditionelle Autohersteller gewähren Tesla ein Fast-Monopol bei E-Autos

Der deutsche Berenberg Bank-Analyst Alexander Haissl glaubt (via Forbes), dass Tesla im Bereich der Elektrofahrzeuge auch in Zukunft ein Fast-Monopol haben wird, da die traditionellen Autohersteller dagegen nicht genug unternehmen würden. Sie würden vielmehr versuchen die Kosten der bereits verfügbare Technologien zu senken, statt in neue Entwicklungen zu investieren.

Laut Haissl seien nur wenige Autohersteller auf den Konkurrenzkampf mit Tesla vorbereitet. Mercedes-Benz sei von allen Wettbewerbern am besten vorbereitet, gefolgt von Volkswagen. BMW scheint hingegen noch unentschlossen, während General Motors – trotz Chevrolet Bolt -, Ford und Fiat Chrysler dem Analysten am wenigsten vorbereitet erscheinen.

Die Selbstgefälligkeit der Autohersteller im Hinblick auf die Technologie der Elektrofahrzeuge ist schlimmer als zunächst angenommen. Obwohl immer mehr darüber gesprochen wird, für den Massenmarkt taugliche Elektrofahrzeuge zu entwickeln, mangelt es an echten Taten und strategischen Zusagen, ohne klaren Pfad für eine Massenproduktion vor Mitte der 2020er Jahre.

Laut Haissl wird Tesla die Gelegenheit eines Fast-Monopols gegeben, um Marktanteile zu gewinnen und im Wettbewerb an den amtierenden Autoherstellern vorbeizuziehen.

Um Tesla selbst mit den am besten vorbereiteten Wettbewerbern zu vergleichen: Wir schätzen, dass Tesla 32,7 Milliarden US-Dollar innerhalb der nächsten fünf Jahre investieren wird – ungefähr 40 Prozent mehr als Daimler und Volkswagen zusammen für ihre Elektrofahrzeug-Projekte festgelegt haben.

Zusätzlich sieht Haissl einen weiter zunehmenden Vorteil in der Batterietechnologie von Tesla. Zusammen mit Panasonic baut man den Vorsprung gegenüber der anderen Autohersteller im Bereich Zell- und (Akku-)Paket-Technologie, in der Zellchemie, Kühlung und der Kosten weiter aus. Tesla verfolge eine klare Strategie für die hochvolumige Beschaffung von Batteriezellen.

  • Jens B. H.

    Schön das das mal einer sagt.
    In den üblichen Diskussionen heißt es ja immer dass Daimler und Co ja jetzt auch anfangen und Tesla bald eingeholt haben werden. Dabei wird aber völlig unterschlagen, dass Tesla ja nicht nur in der Vergangenheit schneller war sondern die Geschwindigkeit der technischen Weiterentwicklung sogar noch zunimmt. Daimler und CO müssten also nicht nur den Vorsprung einholen sondern auch noch deutlich schneller und innovativer entwickeln als Tesla. Das halte ich derzeit für unmöglich.

    • Ich Stimme Ihnen voll zu. Man muss dazu sagen, dass in der Chef-Etage das Denken für eine innovative Strategie fehlt. Daher sehe ich es leider kommen, wie bei den Smartphones wie bei Nokia.

      Es werden am Ende paar Autohersteller auf den Markt verschwinden und die großen Auto-Unternehmensgruppen wie VW werden weniger Automarken haben.

      Am Ende können wir nur darum beten, dass Tesla in Deutschland die Gigafactory baut, ansonsten verlieren wir in Deutschland nur Arbeitsplätze.

      P.S.: Mache gerade den Autoführerschein. Mein Fahrlehrer aus einer ländlichen Gegend und ca. 30 Jahre alt, der ist genauso eingestellt, wie die ganz oben bei den deutschen Autohersteller. Heißt, man weiß was Tesla ist, meint aber mit dem eigenen Vorurteil, dass E-Autos nicht kommen werden, da die ja angeblich je nur 100 km Reichweite haben. Mehr muss zu Deutschland nicht sagen…

      • Horst aus München

        Titanic ist überall, damit meinte ich das unsinkbare deutsches Schiff, was vor vielen Jahrzehnten schon untergegangen ist.

        • Fritz!

          Nee, da guckt noch was raus. Der Führerstand, deshalb denken die auch, die wären noch dabei.

          • Don Barbone

            Ich denke schon, dass Tesla einen Vorsprung hat…die großen Autohersteller haben jedoch enorme finanzielle und logistische Kapazitäten und haben damit das Potential schnell aufzuholen…prinzipiell ist ein E-Auto ja sehr simpel aufgebaut/zu bauen…

            Deren Hauptproblem werden jedoch die Batterien sein…da sie einfach nicht genug produzieren können für zehntausende von E-Autos!
            DAS ist Teslas riesen Vorteil!

          • Melone

            Auch hier ist die Frage, wie lange das noch so ist. Auf Dauer müssen sie selbst Fabriken bauen oder, und da scheinen sie schon dabei zu sein, lukrative Verträge mit Zulieferern aushandeln. Ich befürchte, dass sich die ganzen Dinge, die andere Hersteller bisher zurückhalten, ähnlich wie die ganzen Nachteile von Elektroautos bald in Luft auflösen. Dann gäbe es endlich mal Wettbewerb. Die Frage ist dann nur, an welchem Punkt Tesla Ihnen dann noch voraus sein kann. Solarziegel werden wohl nicht reichen.

          • W. Müller

            Das ist recht einfach zu beantworten: Tesla hat sich zusammen mit Panasonic einen großen Teil des Lithium Weltmarktes langfristig gesichert.
            Das Quasimonopol von Tesla besteht eben auch darin als einziger Anbieter ein flächendeckendes Schnell-Ladenetz verfügbar. Da stecken 5 Jahre innovativster Aufbauarbeit hinter. Bei dem Schnarchtempo dauert das bei den Etablierten 10 Jahre um nur schon den Status quo von Tesla im Bereich Ladenetz zu erreichen.
            Es bleibt spannend

          • Ronald Pietsch

            Herr Müller,
            Können Sie mich bitte einmal auf Facebook suchen.
            Vielleicht wären Sie an einer Zusammenarbeit interessiert.
            Ich bin ein Architekt und Projektentwickler als Düsseldorf. Sie finden mich auch bei LinkedIn.
            Wäre sehr daran interessiert, was Grohmann exakt macht. Ob ich irgendwo unterstützen kann.
            Bin derzeit wegen einem Projekt in Wolfenbüttel sehr aktiv im Raum Wolfsburg, Hannover, Braunschweig.
            Siehe auch Lighthouse, oder Leuchtturm.

          • W. Müller

            Herr Pietsch, ich wüsste nicht, was ich für Sie tun könnte.
            Ich bin lediglich begeisterter Kunde von Tesla und habe keinerlei Angestellten- oder Geschäftsbeziehungen weder zu Tesla Motors noch zu Grohmann.
            Aufgrund meiner Hauptbeschäftigung im Gesundheitssektor bin ich bis auf Projekterfahrung auch wohl sonst kaum von Nutzen für Sie.

            Freundliche Grüße
            W. Müller

          • Ronald Pietsch

            Meinst du das Daimler Batteriewerk in Kamenz.
            Da werden hauptsächlich Batterien für Nutzfahrzeuge produziert.

          • Fritz!

            Wenn ich mich recht erinnere, bauen die da aber nur zugekaufte Zellen aus Fernost zu Akku-Blöcken zusammen, evtl. tackern die das Ganze dann auch noch in Gehäuse rein.

          • Melone

            So ist es. Da die Zellfertigung woanders stattfindet, ist ein Vergleich mit der Gigafactory auch eher schwierig. Würde mich aber auch interessieren.

          • Karl-Heinz Schneider

            Dann google Mal nach Deutsche Accumotive, da werden jetzt schon mehrere unterschiedliche Batterieblöcke gefertigt, auch 48V für die neuen PKW Systeme. Die neue Fabrik erweitert die Produktion um einiges.

          • W. Müller

            Klingt nicht schlecht. Ich finde aber keine Angaben zur Kapazität der Fabrik. Mich würde interessieren wieviel Stück zum Beispiel 60kWh Akkus dort pro Jahr gebaut werden können. Die Fläche der Fabrik an sich ist für mich weniger spannend. Ist überhaupt geplant Akkus mit 60kWh + zu bauen?
            Ohne diese Information hat das für mich eher Vorzeigefabrik Charakter.

          • Fritz!

            Wenn ich die Internet-Seite von Accumotive (https://www.accumotive.de/de/home/) richtig verstanden habe, dann bauen die dort nur die Zellen für den Smart und die PlugIns von Daimler zusammen. Zellen werden bei Li-Tec entwickelt. Wo die konkret gebaut werden, geht aus keiner der beiden Internetseiten hervor oder ich habs nicht gefunden.

            Aber die Accumotive-Fabrik hat eine Fläche von 20.000 m2, die jetzt auf 80.000 m2 erweitert wird. Dafür investieren sie 500 Millionen Euro. Der größte Akku dort hat 17,6 kWh Kapazität.

            Die Gigafactory hat eine Fläche (im Endausbau) von 1.000.000 m2, die Investitionssumme beträgt ca. 5 Milliarden. Der größte Akku dort wird wahrscheinlich eine Kapazität von 75 kWh haben (wenn dort Akkus nur für das Model 3 gebaut wird).

            Ich denke mal, man kann die Menge an rauskommenden Akkus für E-Autos wohl linear zur Gebäude-Fläche setzen, dann wäre das Faktor 12,5, die die Mercedes-Fabrik kleiner ist. Dafür, daß Mercedes aktuell ca. 10 bis 20 mal so viele Autos baut, zeigt es schon sehr klar, daß sie das für die Zukunft halten… 😉

          • Longcheck

            Thx, exakt das ist „den Pudels Kern“..

          • Karsten Jung

            Li-Tec wurde nach den Annahme einer Subvention von mehreren Millionen € geschlossen oder verkauft.

            http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/daimler-verscherbelt-li-tec-das-ende-einer-deutschen-industrie-hoffnung-a-1053709.html

          • Fritz!

            Kleiner Nachtrag: Li-Tec hat bis 2015 tatsächlich in Deutschland Zellen gefertigt, die Produktion aber dann aufgrund von Unrentabilität eingestellt und entwickelt ab 2015 nur noch Zellen, also reine Forschung, keine Produktion. Inzwischen eine 100% Daimler-Tochter. Die Produktionsmaschinen (von Grohmann) wurden 2015 alle verkauft.

          • Karl-Heinz Schneider

            Ja das mit Li-Tec stimmt, schade das es dort nicht so weiter ging wie geplant. Zu Kapazitäten der Batterien oder einzelner Zellen darf ich mich nicht äußern, Verschwiegenheitspflicht. Gegen eine Giga-Factory sind das natürlich relativ kleine Produktionsstätten, aber aller Anfang ist schwer und die deutschen Autobauer wachen langsam auf, besser spät als nie!!

          • W. Müller

            Moment mal, jetzt komme ich nicht mehr mit.

            (“ Ich arbeite bei TGA ( Tesla Grohmann Automation ) und wir produzieren keine Teile für die Fahrzeuge, wir bauen Anlagen für die Giga Factorys.“)

            Vor 3 Tagen noch erzählst Du uns, dass Du ein Mitarbeiter von Tesla-Grohmann bist. Jetzt darfst Du über eine Daimler-Akku Fabrik nichts aus Verschwiegenheitspflicht sagen? Das bedarf in meinen Augen einer guten Erklärung, wenn man nicht den Eindruck des „Märchenerzählens“ bekommen soll

          • Fritz!

            Naja, eine mögliche Erklärung wäre, daß Grohmann die Maschinen für Li-Tec hergestellt hat und somit evtl. recht tief in deren Produktionsmethoden Einblick bekommen hat. Und das Grohmann Li-Tec beliefert hat, ist bekannt (zumindest hat Li-Tec 2015 die ganzen Grohmann Maschinen verkauft).

            Alternativ wäre es auch möglich, daß in der Abteilung von Herrn Karl-Heinz Schneider die Akkus sämtlicher Mitbewerber zerlegt und untersucht werden und er daher seine Infos hat.

          • Karl-Heinz Schneider

            Ja wir haben die Anlagen für Li-Tec gebaut und daher auch genaue Angaben zu den Zellen, die ersten voll automatisierten Anlagen für diese Art von Zellen weltweit darf man anmerken. Zur Batteriefertigung darf ich anmerken das am Ende der Fertigstellung einer Linie auch mit scharfen Zellen gefahren wird und nicht mehr mit Dummys, also haben wir schon sehr genaue Angaben zum fertigen Produkt, sprich Batterie die am Ende entsteht, wie gesagt man darf kaum über etwas reden solange keine offizellen Angaben des Konzerns raus sind. Das ist auch nur ein Teil unserer Produktpalette. Sorry wenn ich etwas für Verwirrung gesorgt habe.

          • Karl-Heinz Schneider

            Relativ einfach, teilweise entstanden die Anlagen bei Grohmann und sind noch nicht so alt das man da aus dem Nähkästchen plaudern darf. Wir haben vor Tesla mit vielen Autoherstellern zusammen gearbeitet, auch auf dem Gebiet der Batteriemontage und Zellen Fertigung, was auch das Interesse von Tesla geweckt hat. Also keine Märchen sondern nur die nackte Wahrheit, sorry, aber gut aufgepasst!!

          • W. Müller

            Danke auch, so wird ein Schuh draus 🙂

          • Karl-Heinz Schneider

            Sorry kam etwas schräg rüber, ist halt etwas schwierig wenn man für und mit großen Konzernen zusammen arbeitet und mit an neuen Entwicklungen beteiligt ist. Wir dürfen nur über das reden was die Konzerne schon selbst bekannt gegeben haben, das kann schnell gehen, muß aber nicht, manche Einzelheiten sind nur dem Konzern und einem kleinem Zirkel bekannt und gelangen nicht an die Öffentlichkeit..

          • Ronald Pietsch

            Ich denke es ist zu spät

          • Longcheck

            Tja, DAS nennt man Weitsicht… 😉
            Satire off

          • Ronald Pietsch

            So einen richtigen Plan kann ich nicht erkennen, deshalb setze ich auf Tesla.
            Sind hier ein paar Grafiker/Designer, die ehrenamtlich bei einer Projektentwicklung für Tesla mitarbeiten wollen.
            Wenn es was wird, werden wir auch bezahlt.

        • Murat Demir

          Wie kommst du darauf das es ein deutsches Schiff war. Die Titanic wurde von einer britischen Reederei in Auftrag gegeben und in Belfast (Nordirland) gebaut

      • simons700

        Wenn er noch in den Spiegel schauen können will kann er sie jetzt wohl auf jeden Fall nicht mehr in den USA bauen:

        http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/donald-trump-ueber-energie-wir-haben-fuer-250-jahre-saubere-schoene-kohle-15084486.html

        • paul

          Ich könnte wetten, dass die nächste in China gebaut wird, damit sie dort voll ins Geschäft einsteigen können!

          • Fons De Lie

            Richtig !

      • McGybrush

        Selbst meine Eltern denken noch so. Batterien sind Giftig, und in den Urlaub fahren müssen se ja auch noch können. Und kostet viel zu viel. Wo soll man jedes mal laden? (Haben Grundstück mit Carport) Ja, aber nicht mehr lange. Wenn sie in Rente gehen sieht das schon wieder anders aus. In 2-5 Jahren.

        • Longcheck

          Es gibt auch Eltern mit anderen Einschätzungen. Wir (ich fast 65) haben auch zwei erwachsene tolle „Kinder“, fahren bereits begeistert E-Mobile und beschäftigen uns seit über 10 Jahren in vielen interessanten Gesprächen am „runden Tisch“ der Familie mit der E-Mobilität und deren gesellschaftlichem Umbruch als Folge. Die aktuellen Entwicklungen, später durch Tesla angetrieben, hatten sich für uns fast zwangsläufig herauskristallisiert. Sie dürfen dieses Posting gerne Ihren Eltern zeigen, als Hilfe – nicht zum Angeben, nur mal so… 😉

          • Ronald Pietsch

            Die E-Mobilität schafft es ja noch nicht mal in den Lehrplan.
            Deshalb versuchen wir eine jährliche Projektwoche in den Düsseldorfer Kindergärten und Grundschulen zu etablieren.

          • Longcheck

            Ah. danke, das liest man gerne wenn man in Ratingen lebt…;-)
            Beste Grüße

          • Melone

            Das Problem mit dem Lehrplan ist, dass da jeder gerne seine Themen und Ideologien drin sehen möchte, und die Behandlung der schieren Menge an z.T. hochdynamischen Themenfeldern, die sich daraus ergibt, einfach nicht Leistbar wäre. Pflichtinformatik? Cool, in der heutigen Zeit sehr sinnvoll. Aber dann bitte auch ein Fach „Ernährungskunde“. Und Rhetorik, Medienkunde, Alltagswissen, interkulturelle Kompetenz, Benehmen, Gesundheit, Glück, Erste Hilfe, Klimaschutz, 50 verschiedene Sprachen und Religionen usw.
            Den Weg über Projektwochen finde ich da vielversprechender.

      • Melone

        Was bringt Sie zu Ihrer Einschätzung bzgl. des Denkens in den Chefetagen?

        • Heinz Wagner

          Die Zukunftsorientierung deutscher Premium-Hersteller hat noch vor ca. 1 Monat u. a. so ausgesehen:

          Daimler und BMW investieren weiterhin Milliarden in Dieselmotoren – unterstützt von der CSU. Experten kritisieren die Dieselstrategie.
          Die deutsche Autoindustrie setzt trotz Abgas-Skandals und wachsenden Zweifeln an der Zukunftsfähigkeit der Technologie weiterhin voll auf Dieselmotoren. Unterstützt wird sie dabei von der CSU, die neue Diesel-Subventionen erwägt.

          Daimlers Entwicklungsvorstand Ola Källenius sagte: „Wir investieren weiter in unsere Verbrennungsmotoren, sowohl Otto als auch Diesel.“ Der Stuttgarter Autokonzern ist dabei, eine neue Motorengeneration auf den Markt zu bringen. „Aus heutiger Sicht gibt es keinen Grund zu sagen, es wird keine Nachfolgegeneration für diese Dieselfamilie geben.“

          Auch BMW investiert weiter in Diesel. Allein dieses Jahr fließen 100 Millionen Euro in das auf Dieselmotoren spezialisierte Entwicklungszen­trum. Der Konzern werde seine Dieseltriebwerke „auch in Zukunft weiterentwickeln. Entwickeln heißt auch investieren“, teilte der Münchner Konzern kürzlich mit. Volkswagen sieht ebenfalls eine Daseinsberechtigung für den Diesel in großen Autos und investiert in den kommenden Jahren zehn Milliarden Euro in neue Verbrennungsmotoren.

          Und wer da noch der Meinung ist, deutsche Automobilbauer wachen auf, der glaubt noch an den Osterhasen oder den Weihnachtsmann!

          • ThomasJ

            „Die Zukunftsorientierung deutscher Premium-Hersteller hat noch vor ca. 1 Monat u. a. so ausgesehen“:
            Hier eine sehr lesenswerte Studie des Frauenhofer ISI mit dem Titel:

            Energiespeicher-Monitoring 2016
            Deutschland auf dem Weg zum Leitmarkt und Leitanbieter?

            Wenn man sich nicht alle 75 Seiten antun will, genügen auch die Seiten 3-5, die eine Zusammenfassung/Schlussfolgerung aufzeigen.

            Hier ist der Kontrast vom IST (Ihr Votum) zum SOLL (siehe Beitrag), gut zu erkennen:
            http://www.google.ch/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwjDl42rk-rUAhXEthQKHQ2mA7wQFggjMAA&url=http%3A%2F%2Fwww.isi.fraunhofer.de%2Fisi-de%2Ft%2Fpublikationen%2FEnergiespeicher-Monitoring-2016_Web.pdf&usg=AFQjCNG1kkJPpc6s_h92QD-U4m3FoStjMQ

          • Melone

            Es wurden und werden doch parallel auch Milliarden in Zukunftsfelder investiert. Warum stellen Sie Investitionen in andere Gebiete so dar, als würde sonst überhaupt nichts geschehen? Diese Strategie kostet Geld, ist für die Hersteller aber schlicht die sicherste. Wer kann denn sagen, wie groß der E-Auto-Anteil in 10 Jahren auf allen Märkten ist? Oder wann sich das Autonome Fahren wo durchsetzt (das ist ja seit Jahren angeblich kurz vor dem Durchbruch)? Die Prognosen gehen so weit auseinander, dass sie eigentlich nur aussagen, dass es niemand so richtig weiß. Und da ist es doch am besten, auf alles vorbereitet zu sein.

          • Fritz!

            Es wäre ja auch in Ordnung, auf SAUBERE Technologien zu setzen. Aber gerade der Diesel ist nun mal keine saubere Technologie, bzw. wenn sie sauber ist, so teuer, daß es sich nicht lohnt.

            Toyota schafft es mit seinem Hybrid-System (Benziner, kein Direkteinspritzer, Motor nach Atkinson-Prinzip, relativ starke E-Maschine) die Kisten EXTREM sauber hinzubekommen. Und das bei VK-Preisen, die (vergleichbare Autos) merklich unter denen deutscher Diesel liegen.

            Und aktuell erfüllt fast kein Euro 6 Diesel auf der Straße auch nur annährend die Grenzwerte von 80 gr.

          • Melone

            Hybride sehen wir ja auch zum Glück zunehmend bei anderen Herstellern. Aber es ist doch besser, man kann als Hersteller im Zweifel auf die neue, sauberere Generation von Dieselmotoren zurückgreifen, als jahrelang mit alten Motoren rumzufahren (wie z.T. FCA), weil andere Antriebe noch nicht so stark nachgefragt werden. Und wenn den Diesel dann irgendwann wegen der Politik keiner mehr haben möchte, hat man vielleicht eine Milliarde an Entwicklungskosten verballert, aber man hat sich immerhin abgesichert. Über Investitionen entscheiden letztlich Markt und Politik. Und wenn beide so unvorhersehbar sind wie momentan, ist es besser, mehr zu investieren und stärker zu streuen als ein so hohes Risiko einzugehen.

          • Longcheck

            Genau diese Verzettelung in der Vergangenheit, das „auf Alles und Jedes vorbereitet sein“ und nun nach Ihren Zeilen das auch in Zukunft, genau dies könnte LEIDER der fossilen Industrie den Garaus machen! Diese Denkweise ist aber typisch deutsch. Genau das ist für mich der eklatanteste Fehler. Ach, gäbe es doch nur dafür Versicherungen für die Unternehmen…

          • Melone

            Auf Risiko kann man in Startups oder KMU gehen. Aber nicht in solchen mit hunderttausenden Mitarbeitern. Es ist nicht das Problem, wenn das Risiko durch eine Vorbereitung auf verschiedene Szenarien reduziert wird, sondern, wenn Trends völlig ignoriert werden. Und davon sehe ich mittlerweile nur noch recht wenig, im Gegenteil sogar. Es gibt in der Vergangenheit nicht nur Apple/Nokia-Geschichten, sondern auch unzählige Technologien, die für das nächste „disruptive“ große Ding gehalten wurden und einen riesigen Hype erfahren haben, um dann später eine ordentliche Korrektur zu bekommen oder ganz zu floppen. Wie war das doch gleich mit dem 3D-Drucker in jedem Haushalt? Oder den alles vernichtenden Internetwährungen, VR, E-Books, der dotcom-Blase und dem ganzen IoT-Unsinn? Da wurden (und werden) jeweils Unmengen an Geld versenkt, bis man mal gemerkt hat, dass die Saftpresse vielleicht doch keinen Internetanschluss benötigt.
            Dass bezüglich der Elektromobilität oder der anderen drei Megatrends der Automobilindustrie hier großer Optimismus herrscht, ist natürlich logisch. Aber auch da wird man vielleicht irgendwann feststellen, dass es doch alles etwas länger dauert und Algorithmen vielleicht doch nicht alles lösen können. Oder auch nicht. Und beides ist völlig okay, solange man vorbereitet ist.

          • Longcheck

            Danke, und bestimmte Analysten und Fud-Verbreiter sprechen bei Tesla immer vom Geld verbrennen. Ihre Zeilen machen wieder mal deutlich, wer wie wirklich Geld verbrennt – mit den Verbrennern…

          • Werner Brand

            Richtig! Ich hatte, vor ein paar Tagen, das Vergnügen einer Sitzung des bayerischen Wirtschaftsrates beizuwohnen. Dabei waren Frau Ministerin Ilse Aigner und Dr. Gerd Müller präsent, die sich gegenseitig die Bälle zur Dieselerhaltung zugeworfen haben.
            Ich zitiere Frau Aigner: „Am Diesel führt, während der nächsten Jahre, kein Weg vorbei!“
            Sie war von Herrn Seehofer vorher sehr gut geimpft worden….

            Traurig…..!

    • Karsten Jung

      Ich bin auch überrascht, dass es mal jemand so deutlich sagt.

      Aber diesem Absatz kann ich nicht zustimmen:
      „Mercedes-Benz sei von allen Wettbewerbern am besten vorbereitet, gefolgt von Volkswagen. BMW scheint hingegen noch unentschlossen, “
      Gerade Mercedes hat gerade sein einziges BEV eingestellt. Die B-Klasse electric drive mit Tesla Technik.
      BMW hat den i3 und jetzt soll ein elektrischer 3er kommen.
      VW hat die „Alibifahrzeuge“ e-Up und e-Golf.

      • Marian Finkbeiner

        Meiner Meinung nach passt der Satz so. Ich finde Daimler hat von den deutschen Herstellern das glaubwürdigste Konzept was E-Autos angeht und das auch schon sehr früh gesehen (Partnerschaft mit Tesla im Jahre 2009).
        Dass Mercedes die B Klasse eingestellt hat macht meiner Meinung nach Sinn, da es genauso wie der BMW I3 ein Alibi Wagen ist welcher nicht die Vorteile der E-Mobilität hat, aber wohl die nachteile.

        Was die E-3er Serie angeht wird sie meiner Meinung nach entweder gar nicht oder sehr überteuert mit zugekauften Akkus kommen.

        Benz wird zwar Später als Tesla kommen, aber dafür mit einem ganzheitlichen & zukunftsfähigem Konzept (Q-Reihe) und guten / vllt. sogar selbst gefertigten Akkus.

        • Karsten Jung

          Warum soll ein E-3er überteuert kommen, wegen zugekaufter Akkus, aber Mercedes bekommt es deiner Meinung nach hin?
          Mercedes kauft ja die Zellen auch nur ein.
          Die Akkuwerke von Mercedes sind ja „nur“ Werke, wo zugekaufte Zellen in einen Akku konfiguriert und montiert werden.

          • Marian Finkbeiner

            Guter Punkt. Ich denke, dass Daimlee durch die Kooperation damals mit Tesla in Akku Technik gut aufgestellt ist und dementsprechend (hoffentlich) auch schnell eigene Werke hochfahren können wenn die Q Serien mal kommen.

            BMW hat soweit ich weis was Akkus angeht so ziemlich gar kein know how.

            Ich lerne aber gerne dazu;)

          • Karl-Heinz Schneider

            In Dingolfing steht eine Anlage zur Batteriefertigung, also ist auch Know-how da, VW dito, ist halt nicht die Größenordnung von Tesla!!

          • Longcheck

            „ist halt nicht die Größenordnung von Tesla“
            – genau das ist ES, was man verschlafen hat. E.M. denkt in ganz anderen Dimensionen, eigentlich immer 3 gewaltige Schritte im voraus, die andere einfach noch nicht sehen oder wahrhaben wollen. Das ist die eigentlich Stärke der gesamten E.M.-Unternehmen und damit auch die von Tesla.

            Über 700 (!!) institutionelle Investoren (die hier sind nur die von Tesla..) sprechen eine deutliche Sprache:

            http://www.nasdaq.com/symbol/tsla/institutional-holdings

          • Karsten Jung

            Aber die Hersteller wollen doch zig Millionen E-Autos bauen!
            Wo kommen die Akkus her?

          • Karsten Jung

            Was für Werke meinst du?
            Werke wo zugekaufte Zellen montiert werden oder Werke wo Zellen hergestellt werden?
            Denn in der Zellfertigung hat Daimler keine Erfahrungen.
            Antrieb und Akku wurden bis jetzt immer zugekauft.
            Tesla und Renault.

        • Heinz Wagner

          Ja Daimler ist ganz weit vorn mit dabei. Das sagte Daimlers Entwicklungsvorstand Ola Källenius vor ca. 1 Monat: „Wir investieren weiter in unsere Verbrennungsmotoren, sowohl Otto als auch Diesel.“ und
          „Aus heutiger Sicht gibt es keinen Grund zu sagen, es wird keine Nachfolgegeneration für diese Dieselfamilie geben.“ Die Q-Reihe wird bestimmt ein Kassenschlager, wie die B Klasse (eingestellt) oder der smart electric drive (2015 wurde er eingestellt, wegen Produktionsumstellung auf Diesel Smart, jetzt probieren sie es mal wieder. Wenn man dann 10 Stück bestellt, bekommt man vielleicht einen)

          • Karsten Jung

            Exakt.

            Sie haben bis jetzt nur Technik zugekauft und keine (große) eigene Erfahrung.

      • Horst aus München

        Ich glaube Daimler stellt seit einer geraumen Zeit überhaupt keine Elektroautos her. Ich kenne jemand, der fuhr einen Elektro Smart drei Jahre lang, jetzt fährt er einen Elektro Volkswagen. Die meisten Elektro Daimler sind mir aufgefallen bei Handelsblatt online und zwar als Werbepartner zum anklicken, als Ankündigung.

        • Melone

          Also z.B. in Stuttgart fahren sie in Scharen durch die Gegend. Primär als car2go. Ich denke, dass sich Elektromobilität vor allem im Carsharing schnell in der Breite durchsetzen wird. Und dafür ist der Elektrosmart wie gemacht.

        • Karsten Jung

          Wie gesagt, Mercedes hatte( hat) den Elektro-Smart. Erst mit Tesla Technik, jetzt glaube ich mit Renault Technik.
          Dann hatten sie die elektrische B-Klasse, wieder mit Tesla Technik.

        • Marian Finkbeiner

          E-Smart gibt es noch.

      • Vomer

        Es geht ja nicht nur darum, Elektroautos im Programm zu haben sondern auch um die zukünftigen Pläne der Unternehmen.
        Tesla bietet nicht nur gute Elektroautos, sondern auch Anstrengungen in benachbarten Bereichen wie Solarstrom, Speicher, Ladeinfrastruktur, Vorbereitungen zum autonomen Fahren, Industrie 4.0, Vernetzung und möglicherweise auch Carsharing.

        • Karsten Jung

          Das sehe ich auch so.

          Sie haben sich von Anfang an Gedanken über ein Gesamtkonzept gemacht.
          Das fing mit den Superchargern an.
          Ging weiter über die Gigafactory, zu Speicher und jetzt noch Solar.

      • McGybrush

        Also ich glaube dem Artikel da er meine Persönliche Wahrnehmung wiederspiegelt.

        VW & Daimler sagen klipp und klar, so isses, kommt 2020… und das in vielfältiger weise.

        Bei BMW ruht man sich auf den i3 aus so das man da gefühlt noch 5 Facelift erwarten kann. Eine reine Elektrische Neuentwicklung ist mur bei BMW soweit gar nicht bekannt.

        Audi kann ich derzeit nicht ganz einschätzen. Es kommt ein SUV was gut ist aber danach hört die derzeitige Strategie dann offiziell auch schon wieder auf.

        • Karsten Jung

          Wie oft haben die deutschen Hersteller schon Dinge versprochen und dann nicht geliefert?

          Wenn es SOOOO einfach wäre, ein gutes E-Auto zu bauen, kannst du mir dann das Drama mit dem R8 e-tron erklären?

          Der E-3er wurde/wird für die aktuelle IAA angekündigt, oder Details, wie und wann er kommt.

          Ich glaube es erst, wenn es sie wirklich gibt, sie bezahlbar sind, eine passende Ladeinfrastruktur existiert.
          Und auch dann werde ich ganz genau schauen, wie die Garantien sind, wie der Service usw…

          Wenn alles stimmt, kaufe ich auch wieder ein deutsches Auto.

          • McGybrush

            Ja das sie keine bauen heisst ja nicht das es für Weltkonzernen eine unlösbare Aufgabe ist. Sie wollen nur nicht weil es Finanziell in kurz gedachten Zeiträumen nicht in Ihrem Interesse liegt.

            Elektroautos werden gefühlt in jeder Universität von 5-6 Studenten oder in unzähligen Kickstarter Projekten entwickelt und zusammengeschraubt.

            Ja letztendlich glaube ich auch erst wenn ich es sehe. Bei VW glaube ich aber definitiv das sie dort umdenken. Sie haben Autos von 2012 die irgendwann 2008 Entwickelt wurden manipulieren müssen weil sie eine Abgasnorm von 2012 nicht hinbekommen haben oder der Finanzielle Aufwand zu hoch war. Es war anscheinend die beste Option gewesen zu bescheissen. Das ist ein Eingeständnis das man Abgasnormen für EU6 / EU7 / EU8 nicht mehr Technisch oder Gewinnbringend umsetzen können wird und der Verbrenner somit tot entwickelt wurde. Zumal jetzt jeder Hobby ADAC Weltweit die Autos ständig im Realbetrieb testen wird. Also sie müssen die Laborwerte von damals, im Realbetrieb heute übertrumpfen. Das sind kosten die selbst Autohersteller irgendwann rechnen lässt was denn nun wirklich billiger ist.

            Die Ladesäulen kommen. Die Energieversorger wollen Ihren Strom bei +150kW Ladesäulen auch gerne los werden. Immerhin würden nur 30 Autos mit 150kW meinen gerammten Jahresverbrauch von der Wohnung laden. Und da steckt dann doch ne Menge Geld hinter. Mit 3.5kW über Zeittarife werden sie nicht reich. Da können sie im Optimal Fall 600 Autos mit grösseren Akkus im Jahr abfrühstücken (Komplette Ladung 0-100%). Bei 150kW Lader wären es dann irgendwann 10 Autos an einem Tag. Oder 3650 in einem Jahr. Es müssen nur die Autos in Stückzahlen kommen. Dann stehen die Säulen in 0,Komma nix.

          • Heinz Wagner

            Der E 3er kommt dann bestimmt – wie der i3 und i8 ja auch schon – mit einem kleinen Bezinmotörchen, damit die Reichweite enorm verlängert werden kann und vor allem, damit man u. a. zum Öl- und Zündkerzenwechsel in die Werkstatt kommen muss.

          • McGybrush

            Hab mal die Qellensngaben zu dem E 3er BMW zurück verfolgt. Wenn der so kommt isses an sich schon mal super. Aber er ist nicht vor 2020 geplant. Vorher soll erst ein 330e Hybrid raus kommen. Leider kann ich nix über die Platform sehen wie sie aussieht. Denn bisher hat eine Platform für Verbrenner immer viel Potenzial für ein reines eAuto verschenkt. Fehlender platz für Kofferraum Vorne, Sperriger Getriebetunnel (Kleinerer Akku als sonst machbar bei weniger Beinfreiheit). Ausser die genannte Platform CLARE lässt sich komplett im Unterboden tauschen die ein Flachen Unterboden mit Akku ermöglicht.

  • Richard Müller

    Mal etwas OT aber interessant – Bloomberg hat sich die Mühe gemacht und einen Kalender eingerichtet mit den Zielen von EM:

    https://www.bloomberg.com/features/elon-musk-goals/

    • Longcheck

      Danke, ich finde das keinesfalls OT.
      Denn wenn man den unten aufgeführten Bestseller einmal gelesen hat, bekommt alles, was die Unternehmen um E.M. machen einen, äußerst stringenten und verknüpften Sinn.
      Der eigentliche Schwerpunkt ist SpaceX.
      Jede Idee wird zu erst auf Machbarkeit verbunden mit Verdienstmöglichkeiten analysiert, dann weiter verfolgt und entwickelt. Da ist vieles allgemein noch Undenkbare sogar bereits weit in den Entwicklungen.Tesla ist sogar „nur“ ein Baustein, wenn auch ein bedeutender, der aber eigentlich aus der Sicht der großen Investoren längst „auf Schiene“ gebracht ist. Die werden alles erforderliche und erdenkliche dafür tun.

      Konsens: Hier wird mit aller Macht, Wille und Intensität ein Weltkonzern-Konsortium mit hohem Tempo und den Milliarden $ des Sil.-Val. geschaffen.

      Unser Sohn liest dieses Buch zur Zeit. Obiges sind seine Eindrücke. Wir hatten uns intensiv darüber unterhalten. Ich werde es ebenfalls bald lesen.

      Der Autor: https://en.wikipedia.org/wiki/Ashlee_Vance
      Das Buch: https://www.amazon.de/Elon-Musk-Welt-ver%C3%A4ndert-Biografie/dp/3898799069/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1498838887&sr=1-1&keywords=elon+musk

      • Pamela

        Guten Morgen, lieber Longscheck,
        siehst Du Tesla als Teil eines Weltkonsortiums kritisch ?

        Zur Veränderung brauch es nicht nur Mut sondern auch Macht. Ich hätte auch gerne welche, um einiges in unserer Gesellschaft zu verändern, zsss.

        Sehen wir mal die überreichen Geldgeber des Sil.Val. ganz negativ (ich sehe es nicht ganz so): Alles Leute deren Charakter durch Geld verdorben ist, weil Geld ja bekanntlich genau das macht.
        Was denken die ? Ihre nachfolgenden Generationen werden mit Sicherheit auch weiter überreich sein. Aber was hinterlassen sie ihnen noch ? Einen fast zerstörten Lebensraum. Also setzen sie ihr Geld ein, um Macht zu haben, dies zu ändern und neue Lebensräume aufzutun.
        Mir ist das recht. Die Macht darf nur nicht zur „weiteren“ Diktatur der Konzerne führen, das braucht starke Demokratien (Deutschland ist gerade ein schlechtes Beispiel).

        Die Rolle von Elon (und da nehme ich nur seine Leistungen) sehe ich dabei positiv. Die Biografie liegt nun auf meinem Schreibtisch. Ich gebe Bescheid, wenn sich meine Sicht der Dinge nach der Lektüre geändert hätte.
        Schönes Wochenende

        • Longcheck

          Ah, moin liebe Pamela,

          ja, ich sehe das kritisch; aber positiv-kritisch. Hast Du mich missverstanden oder flunkerst Du nur?.. :-))
          Also ich finde das alles postiv, ohne irgendwelche Hintergedanken.
          Viel Spaß beim Lesen.

  • paul

    Der Zug ist bereits losgefahren/abgefahren und die Frage ist nicht, wie sie noch aufspringen können, sondern wie sie ihn einholen und doch noch aufsprinngen…

  • Melone

    Dass FCA hinterherhängen soll, wundert mich bei deren Finanzproblemen nicht. Allerdings macht Herr Haissl es sich hier meiner Meinung nach etwas zu einfach. Dass Tesla wesentlich mehr investieren will als andere Hersteller ist nach bisherigen Aussagen richtig. Ich zweifle auch gar nicht an, dass sich das ganze benötigte Geld auftreiben lässt (auch wenn das nicht gerade einfach wird).
    Allerdings wird der Punkt Investitionen hier etwas pauschalisiert und z.B. unterschlagen, dass Tesla bisher nur über eine Fabrik und Erfahrung mit drei Modellen verfügt. Es ist logisch, dass es wesentlich komplizierter ist, die Produktion massiv hochzuskalieren, neue Fabriken zu bauen, Zigtausende Mitarbeiter einzustellen, die ganze Logistik aufzubauen, das Werkstatt- und Händlernetz zu erweitern, Komponenten neu zu entwickeln und die Qualitätssicherung zu verbessern, als sich in vielen Punkten auf bestehende und etablierte Prozesse stützen zu können und in dieser Hinsicht hat Tesla bisher eine wahnsinnige Leistung vollbracht. Allerdings braucht das eben alles seine Zeit.
    Ich denke, dass Tesla auf Dauer das Potential hat, seinen Platz im Premiumsegment zu finden, wenn sie sich nicht mit irgendwelchen Projekten verrennen. Aber ich verstehe einfach nicht, wie Analysten immer wieder von einem Monopol sprechen können. Das hat es in der Autoindustrie noch nie im Ansatz gegeben und wird es auch nie geben, das liegt einfach in deren Natur. Genauso wie noch nie ein Hersteller über längere Zeit so etwas wie eine Technologieführerschaft hatte.
    Und ich weiß auch nicht, warum im Zuge dieser Nokiavergleiche immer so geredet wird, als käme es auf ein Jahr Vorsprung an oder würde ein zu spät eingeführtes Modell einen Hersteller gleich an die Wand fahren. Nur als Beispiel, bei VW hat man über zwei (!) komplette Produktzyklen, also weit über ein Jahrzehnt, den ganzen SUV-Trend verpennt. Und dennoch ist der Tiguan jetzt Marktführer in seinem Segment.
    Also was will ich sagen: Der Forbes-Kommentar greift an allen möglichen Stellen viel zu kurz und stellt Daten und Fakten nicht in den Zusammenhang. Von dieser Sorte gibt es leider unzählige für und wider Tesla oder die Elektromobilität im Allgemeinen. Ich will Tesla ihre Leistungen gar nicht absprechen (momentan haben sie tatsächlich eine Art Monopol bei Langstreckenelektroautos), aber bei der ganzen Diskussion sollten wir doch bitte realistisch bleiben.

  • Longcheck

    Weil wir hier gerade zu einem Analysten was lesen:
    Hier einmal ein Link zum wohl größten deutschen Börsenforum Ariva und dem unsäglichen Anti-Tesla-Mist, der dort geschrieben wird – nur mal so… Wenn solche Typen mal hier auftauchen, sind das dagegen die bekannten Erdnüsse.
    http://www.ariva.de/forum/tesla-model-s-22-jun-2012-die-chance-464294
    anderer (Nachbar)-Thread:
    http://www.ariva.de/forum/tesla-eine-nicht-nur-automobile-zeitenwende-548414

  • macener

    „The competitor to be feared is one who never bothers about you at all, but goes on making his own business better all the time.“ – Henry Ford

    Das ist genau das, was Tesla macht. Die gesamte alte Autoindustrie ist ihnen einfach egal. Sie arbeiten daran ihre eigenen Produkte zu verbessern und ihre eigene Strategie zu fahren. Musk hat schon 2003 erkannt, dass Elektroautos wirtschaftlich zu produzieren sind uns es einen Markt dafür gibt. Das scheint auch in 2017 noch nicht bei allen angekommen zu sein. Das „Aufholen“ der deutschen Autobauer ist enorm schwierig. In den Medien werden zudem immer die zukünftigen Modelle dieser (welche in 1-5 Jahren kommen sollen) mit den heutigen Teslas verglichen.
    Tesla wird in den nächsten Jahren aber nicht schlafen, sondern das mittlerweile 5 Jahre alte Model S weiter entwicklen. Dazu kommt noch, dass Tesla eben keinen Motorblock am Bein hat, sondern sich zu 100% auf elektrisch konzentriert. Bis vor kurzem hatten die Autobauer noch gedacht, dass Wasserstoff eine Lösung wäre, obwohl das mit einer einfachen Rechnung des Gesamtwirkungsgrades (Physik der 8. Klasse) zu erschlagen ist. Das zeugt für mich von verkrusteten Entscheidungsstrukturen.

    • Fritz!

      „Bis vor kurzem hatten die Autobauer noch gedacht, dass Wasserstoff eine
      Lösung wäre, obwohl das mit einer einfachen Rechnung des
      Gesamtwirkungsgrades (Physik der 8. Klasse) zu erschlagen ist. Das zeugt
      für mich von verkrusteten Entscheidungsstrukturen.“

      In exakt diesselbe Kerbe schlägt für mich die Idee von BMW, das Gewicht beim E-Auto um JEDEN Preis zu reduzieren, nur damit sie ihre teure und aufwändige und umweltschädigende Carbon-Technik einsetzen können. Dank Rekuperation kommen gut 70% der Energie, die ein E-Auto zum Beschleunigen „verbraucht“, beim bremsen wieder rein, gehen also mitnichten verloren. Massenträgheit, Energieerhaltungssatz, Physik Mittelstufe.

      Das hohe Zusatzgewicht durch die Akkus beim E-Auto kürzt sich also quasi fast wieder aus, im Gegensatz zum Verbrenner, wo es in Wärme umgewandelt wird und damit für den Antrieb für immer verloren ist.

      Da hat wahrscheinlich ein Vorständler (BWL-Studium) gedacht, daß Gewicht ist doch Mist bei den ganzen großen Kisten, das wollen wir jetzt mal bei dem E-Auto anders machen, denn Gewicht kostet ja beim Verbrenner Energie. Und drückt das durch und kein Ingenieur traut sich, ihm zu widersprechen, da er sonst gefeuert wird. Außerdem können die Ingenieure dann mal mit neuem Kram (Carbon) rumspielen, macht auch Spaß. Erinnert an die Führung von Nokia, die beim auftauchen des ersten iPhone in 2007 weiter daran arbeiten liesen, den Kopfhörer-Stecker von 3,5 mm auf 2,5 mm zu verkleinern. Mehr war ihnen nicht wichtig…

  • Heinz Wagner

    Deutsche Automobilhersteller stellen für mich keine Option beim Fahrzeugkauf mehr dar. Seit Jahren ist keine eindeutige Trendwende zu erkennen, sie belügen und betrügen ihre Kunden und ohne Tesla würden sie vermutlich in 100 Jahren noch auf Diesel und Benzinantriebe setzen. Nein Danke!

    • Longcheck

      Stimme zu – allerdings werde ich mir das noch mal überlegen. Aber NUR dann, wenn die ihre derzeitigen Betrüger kpl. schassen und wirkliche Neuanfänge mit fähigen Leuten starten, von denen wir gerade hier in D doch aus dem Vollen schöpfen könnten. Erst wenn dann gute und zukunftsfähige Produkte kreiert werden, schaue ich mit die an. Dann darf der bessere Hersteller bei mir wieder gewinnen. Wenn Tesla den Vorsprung hält, dann ist es eben weiterhin Tesla. Vorher: Never ever !!
      In dem Kontext: Bei Audi brodelt es. Selbstverständlich nicht offiziell…

      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/mitarbeiter-fordern-abloesung-von-audi-chef-rupert-stadler-15076713.html

  • ThomasJ

    „Ein bisschen intelligente Zusammenarbeit, gerade in der Energietechnologie, würde alle nach vorn bringen. Aber nein – Kindergarten – möglichst das gebaute Türmchen des anderen kaputt machen, anstatt darauf aufzubauen“

    Wenn es um wirtschaftliche, kommerzielle und profitorientierte Fragen geht, steht
    das Konkurrenzdenken im Vordergrund. Kommt nun nicht nur eine ideologische, sondern auch global notwendige, ökologische Denkweise dazu, weiss das Management nicht wie damit umzugehen, „wir stehen ja in Konkurrenz zueinander“.

    Selbst wenn das Management aufeinander zugehen will (??) und muss, wird dieser Schritt als Risiko empfunden, niemand möchte mit seinem Kuchenstück die Konkurrenz füttern. Da hofft man dann auf die Politik, die das per Gesetz regelt oder Unterstütz. Wobei die Politik auf so eine Frage – in einer sehr schnellen wirtschaftlichen Entwicklung auf die geantwortet werden soll – systembedingt nicht mithalten kann.

    Das grenzenlos Erschreckende ist die Ignoranz in den Führungsetagen der
    Automobilindustrie, wie durch Kurzsichtigkeit und mangelnder Führungs- und
    Macherqualität, die Umsetzung primär mit Ansage (in Jeans), kläglichem Output
    und etwas Hoffnung ( http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/daimler-baut-zweite-batteriefabrik-in-kamenz-in-sachsen-15027634.html ) geschieht. Und das geschieht NICHT wegen einer „neu gewonnen Einsicht“ zu
    einem notwendigen Wandeln Richtung Ökologie.

    Sie sehen, dass dieser Musk und die Chinesen einen Merkt eröffnen und erobern und versuchen im letzten Wagon darauf zu springen, mit der Absicht das Feld von
    hinten aufzurollen (so in etwa die Ansagen). Da das auch schief gehen könnte,
    setzt man auf Zeit, Otto und Diesel und – das ist das Tragische – schreddert Arbeitsplätze.
    Dass man auch die werkseitige Umstellung von Verbrenner zu Elektro vor sich hat
    und nicht von Grund auf neu aufbauen kann, hat grosse prozessbedingte Nachteile, sind jedoch mit der in der Vergangenheit gewonnen Erfahrung und dem aufgebauten finanziellen Polster (hoffentlich) machbar. Volvo macht es vor: http://teslamag.de/news/volvo-lobt-tesla-und-will-selbst-gesamte-modellpalette-elektrifizieren-14101

    Das bestechende Vorgehen von EM ist, dass er die Ökologie und das Wachstum mit wirtschaftlichem Erfolg (ich weiss, die Aktie wiederspiegelt (noch) nicht die
    effektive (nicht) Rentabilität) in den Vordergrund stellt zusammenbringt, sowie sein Wissen und eine Zusammenarbeit für die Konkurrenz öffnet (Patente, Ladestationen, ) und vor allem nicht als Autobauer verstanden werden will, sondern als „Sonnenenergie als Strom speichern und diesen dort wo wir in benötigen verbrauchen (Haus, Wärme, Produktion, Fortbewegung)“. Er beschreibt also einen Job, in dem sich die Politik bewegen sollte und den er als Macher gleich auch noch umsetzt. Zugegeben, es gibt Themen bei EM, da habe ich nicht den Durchblick wie er tickt und warum (X-Space).

    ….. aber das weisst du ja alles schon.
    Schönes Wochenende.

    • Pamela

      Hallo lieber Thomas,

      ja, vielleicht erwarten wir von Daimler, BMW, VW u.a. zu viel, vielleicht sollte man es einfach so aussprechen:

      „Sie sind eben nur Autobauer …“

      Gut, Daimler baut jetzt auch Homespeicher. Aber ist irgendwas neues hier entstanden, was nicht schon andere vorgemacht haben ?

      Unsere Politiker – nicht alle, aber zum größten Teil – sind Hampelmänner, da ist es nur entscheidend wer gerade deren Strippe in der Hand hält.
      Frag mich aktuell, für wen FDP-Lindner jetzt den Windenergie-Ausbau in NRW boykottiert.
      Aber dazu erlaube ich mir ein Zitat eines mir sehr verhassten ehemaligen Zeitgenossen zu missbrauchen:
      „Die Energiewende in ihrem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf.“
      Liebe Grüße

      • Luganorenz

        Hallo Pamela,

        Ist doch klar, wen der Lindner protegiert: Die, die voRWEg gehen. Ein Windrad onshore kriegt jede Gemeinde auf die Reihe. Aber nein Offshore ist doch viel besser! Das kriegst du nämlich nur mit den entsprechenden Finanzmitteln und im großindustriellen Maßstab. Und siehe da, die üblichen Verdächtigen freuen sich über die großzügige Einspeisevergütung (und überfluten gleichzeitig mit ihren abgeschriebenen Kohledreckschleudern den Strommarkt um den vernünftigen Regelkraftwerken die Rentabilität abzugraben).
        Die FDP ist und bleibt ein Dreckverein und die Dummheit und Vergesslichkeit der Wähler lässt mich ernsthaft an der Demokratie zweifeln. Diese Edelnutten der Hochfinanz waren zurecht abgewählt worden und hätten es verdient, in die ewigen APO-Gründe geschickt zu werden.

        • Pamela

          Hallo Luganorenz,

          genauso, man hatte in dem Beitrag noch eine Gruppe privater Bürger, die sich zusammengetan haben, um in einer Gemeinde etwas zu machen, die sich die Sache aufgrund von neuen Vorschriften abschminken können.
          Ich hab den Linder noch schimpfen hören, dass er verhindern werde, dass sich einige hier die Taschen vollstopfen werden …
          Ich habe es dann nicht weiter verfolgt, weil ich den nicht ertragen kann.
          Ich glaube, wir werden im September keinen Spaß haben.
          Armes Deutschland.
          Deine Worte sind drastisch aber wahr.

  • georg giglinger

    Endlich mal jemand, der erkennt wie weit Tesla vorne liegt. Tesla hat als einziger Hersteller Akkus, die immer (egal ob warm oder kalt) sich schnell laden lassen. Tesla ist der einzige Hersteller mit einem echten Schnellladenetz. Tesla hat mit Abstand die beste Haltbarkeit der Akkus und die niedrigsten Kosten bei der Fertigung. Tesla hat die modernste Fertigung mit dem höchsten Automatisierungsgrad. Tesla hat die beste Strategie bei den Fahrzeugen selbst: Ausgelegt auf lange Lebensdauer ohne viel Wartung, ohne den Kunden ständig in der Werkstatt zu schröpfen. Tesla hat als einziger Hersteller alle aktuell produzierten Fahrzeuge in die Entwicklung von Level5 Fahrautonomie eingebunden. Tesla bietet als einziger Hersteller Updates over the air, sodass die Fahrzeuge mit der Zeit besser werden. Tesla bietet als einziger Hersteller eine ordentliche App mit der man Fahrzeug und Ladung des Fahrzeuges immer im Blick hat. Tesla hat die höchste Sicherheit bei seinen Fahrzeugen. Tesla hat die zufriedensten Kunden. Und Tesla entwickelt alle seine Systeme mit enormer Geschwindigkeit weiter.
    Wer da noch glaubt, dass die anderen das so in null komma nix aufholen, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

  • Pamela

    Hey ! Yippi !
    Wird das heißen, am 28. gibts für uns auch eine Show ?

    https://uploads.disquscdn.com/images/abe278a2833e4950344320ae3a8c6744941ee115a619c4a9ee9c843ace28aa01.png

    • Fritz!

      Habs gerade schon bei TFF gelesen, sieht ja nach komplett eingehaltenem Zeitplan aus.

      Super, wahrscheinlich wird er auf der Party dann weiteres (Ausstattungen, Preise, …) verkünden. Evtl. ja auch schon zur Produktion vom ersten Serienmodel am kommenden Freitag…

      • Pamela

        Wunderbar, Elon hat dazu gelernt. Der schönste Plan verliert, wenn er nicht eingehalten wird. Also muss man es krachen lassen.

        Andernorts werden gerne die Alternativen angewendet:
        – der Schwabbelplan mit Ziel „mal gucken – so ungefähr“
        – kein Plan

        Gratulation an alle fleißigen Teslaner !

  • Longcheck

    Ja ja der Elon – ich habe nichts anderes erwartet, alles im grünen Bereich.

    Zu dem unten von mir erwähnten Buch (Bestsellerliste Platz 4 MangerMagazin, Wirtschaftsbücher) über ihn hier noch einige Stimmen:

    »Vance liefert ein exaktes Porträt von Musk. Ganz nebenbei bietet das Buch aber auch Vergnügliches und der Leser ist upt to date, was umweltfreundliche Energie und die Weltraumfahrt angeht. (…) Das eigentliche Verdienst des Autors ist es aber, Musks Werdegang und Ziele verständlich und gut zu erzählen.«
    New York Times

    „(…) irgendwie größenwahnsinnig. Genial. Und gefährlich für seine Wettbewerber. Genau das arbeitet Vance in seiner biografischen Spurensuche heraus. Lesenswert.“
    Manager Magazin

    „Wirklich gute Biografien stechen auf zwei Arten hervor. Erstens beinhalten sie viele pikante Geschichten, die vorher noch nie erzählt wurden. Zweitens erklären sie alle Umwege und Fehlschlüsse im Leben einer prominenten Persönlichkeit auf eine Art, die das komplette Bild in den Fokus rückt. Klar ist, dass diese neue Musk-Biografie beiden Aspekten genügt … Ashlee Vance hat eine Vielzahl an Einsichten in die Arbeit dieses Technik-Titanen zu bieten.“
    Forbes

    „Von den vielen Porträts über Unternehmenschefs ist Vances Darstellung von Musk unter den besten. Die objektive und unvoreingenommene Sicht des Autors fängt Musks gute und schlechte Seiten sowie seine Errungenschaften und Fehlschläge ein.“
    The Motley Fool

    (mano und das von den Motley’s.. Mindestens von denen hätte ich aber Negativkirisches erwartet.. ;-()

  • Longcheck

    Und die Presse wird viel Positives bewirken. Es geht schon gut los:
    Aus der CH (wie könnte es anders sein…:-)) ):
    https://www.blick.ch/news/wirtschaft/autoindustrie-tesla-startet-am-freitag-produktion-des-model-3-id6933904.html
    und noch die LA-Times:
    http://www.latimes.com/business/autos/la-fi-hy-tesla-model3-announcement-20170703-story.html

    „Wasserstand“ der Aktie eben bei Tradegate: +2,61 %…

    • Pamela

      Warum geht denn der Kurs jetzt so runter ?
      Weil die Anleger jetzt auf den 28. warten aber die shorties weiter verkaufen ?

      • Longcheck

        Hi Pamela, liegt auch an der Nasdaq generell heute, genau wie letzte Woche,
        Aber der heutige Musk-Tweet-Effekt ist kpl. verpufft. Da hatten sich wohl viele mehr erhofft. (zu Anfang nur 30 Stück usw.) Außerdem ist morgen Feiertag in den USA…

        • Melone

          Liegt wohl primär an den verfehlten Absatzzielen, die sind im Zuge der Ankündigungen etwas untergegangen (wohl intentional, kennt man ja so von Tesla).

          • Longcheck

            Ja, das ist wohl so: Ist schon ein ziemliches Desaster, statt 50.000 Ziel nur läppische 48.000 Stück – kennt man ja von kurzfristigem Börsendenken. Es lag nach Presseverlautbarungen wohl am Lieferengpass der 100er Akkus. Über 700 institutionelle Investoren bleiben da vollkommen gelassen und denken langfristig. Als kleiner Anleger ist das meine Orientierung.