Tesla äußert sich zum Förderprogramm der Bundesregierung

Tesla hat gestern auf dem offiziellen Blog eine Antwort auf das Förderprogramm der Bundesregierung veröffentlicht. In dieser ist zu lesen, dass der Elektroautobauer zwar generell hinter einem solchen Förderprogramm steht, man jedoch die Kriterien, die verabschiedet wurden, für unfair hält. Damit spricht Tesla das Preislimit an, welches die geförderten Fahrzeuge betrifft. Hierbei darf der Netto-Listenpreis die 60.000 Euro nicht übersteigen. Aktuell gibt es kein Tesla-Fahrzeug zu diesem Preis.

Tesla spricht hierbei von einem „willkürlichen Preislimit“, welcher sich explizit gegen den kalifornischen Autobauer richtet. Man hatte gehofft, „dass gerade Deutschland, als Vorreiter der grünen Agenda, eine Vorbildrolle in der Förderung aller Bemühungen für nachhaltige Mobilität einnehmen würde“, heißt es im veröffentlichten Blog-Artikel.

Um den eigenen Kunden dennoch einen vergleichbaren Mehrwert zu geben, hat Tesla beschlossen, neue Leasingangebote bereitzustellen. Das günstigste Angebot ist ab sofort das Model S 70 mit Hinterradantrieb (Verkaufspreis €82.700,00 inkl. MwSt.), welches mit einer Leasingrate von 494 Euro (inkl. MwSt.) pro Monat zur Verfügung steht. Die Gesamtlaufzeit beträgt 60 Monate bei einer Laufleistung von 10.000 km p.a. und einer Mietsonderzahlung von 30 Prozent zuzüglich Zulassungs- und Überführungskosten in der Höhe von €440,00 inkl. MwSt.

Teslas Antwort auf das Förderprogramm für Elektromobilität der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat einen Plan vorgestellt, der die Verkaufsförderung von batteriebetriebenen Autos sowie von Plug-In Hybriden zum Ziel hat. Dieser wurde gemeinsam mit den Vorstandsvorsitzenden der deutschen Automobilhersteller und den zuständigen Ministerien erarbeitet.

Leider wurde dabei beschlossen, den Model S- und Model X-Kunden die Vorteile dieser Verkaufsförderung vorzuenthalten, da die Kaufprämie an ein willkürliches Preislimit gekoppelt ist. Dieser Teil des Programms ist offensichtlich gegen Tesla gerichtet. All dies, während Tesla dabei ist erhebliche Investitionen zu tätigen, um Elektrofahrzeuge einer stark wachsenden und breiten Käuferschicht zugänglich zu machen.

Die Förderung von Nachhaltigkeit sollte nicht auf Elektroautos ausgewählter Unternehmen begrenzt sein. Grundsätzlich sollten die Kunden aller Hersteller gefördert werden, die dazu beitragen CO2 Emission zu reduzieren und die Umwelt zu schützen. Es ist wichtig zu erwähnen, dass Model S und Model X in ihrem Segment genau die Autos ersetzen, die den höchsten CO2 Ausstoß haben. Wir hatten gehofft, dass gerade Deutschland, als Vorreiter der grünen Agenda, eine Vorbildrolle in der Förderung aller Bemühungen für nachhaltige Mobilität einnehmen würde. Selbstverständlich sind wir sehr enttäuscht.

Wir werden jedoch weiterhin alles in unserer Macht Stehende tun, um nachhaltige Mobilität weiter voranzutreiben und sicherstellen, dass unsere Kunden nicht benachteiligt werden. Wir haben daher beschlossen, unseren Kunden ab sofort Anreize anzubieten, die mit denen, die den anderen Herstellern zugutekommen, vergleichbar sind. Ab sofort bietet Tesla das Model S 70 mit seiner Reichweite von 455 km (NEDC) zu einer Leasingrate von 494 Euro (inkl. MwSt.) pro Monat an*. Der Leasingantrag kann online auf www.tesla.com gestellt werden.

Seit der Gründung von Tesla im Jahre 2003 sind wir das einzige Unternehmen, das sich ausschließlich auf Elektroautos konzentriert und die E-Mobilität mit großen Investitionen auf globaler Ebene vorangetrieben hat. Das überwältigend positive Feedback auf unser kürzlich vorgestelltes Model 3 zeigt, dass wir auf einem guten Wege sind, unser Ziel zu erreichen, Elektroautos für eine stark wachsende Käuferschicht erreichbar zu machen.

Wir unterstützen die Bundesregierung ausdrücklich in ihrem Vorhaben, E-Mobilität zu fördern. Deutschland ist eine der führenden Nationen für Fahrzeugentwicklung und -produktion. Engagement für E-Mobilität zu sehen ist großartig. Wir freuen uns darauf, mit den zuständigen Ministerien eine Regelung zu erarbeiten, die neutral und fair ist. Eine Regelung, die einen positiven Beitrag für die Umwelt erwirkt, anstatt eine Besserstellung einiger Hersteller gegenüber anderen.

*Unverbindliche Musterkalkulation für einen Kilometerleasingvertrag der Tesla Financial Services GmbH für einen Tesla Model S 70 RWD mit einem Verkaufspreis von €82.700,00 inkl. MwSt. Gilt für eine Laufzeit von 60 Monaten, eine Laufleistung von 10.000 km p.a. und mit einer Mietsonderzahlung von 30% zuzüglich Zulassungs- und Überführungskosten in der Höhe von €440,00 inkl. MwSt. Es entstehen weitere Kosten durch Fahrzeughaftpflicht- und Kaskoversicherung.

  • notting

    Der BMW i8 ist doch genauso nur wg. dem Preis betroffen?!
    Denke es werden noch ein paar Model 3 gefördert werden, wenn die Konkurrenz nicht schneller ist was Fahrzeuge mit einer derartigen Reichweite und Preis angeht, weil z. B. bei Renault hat sich durch die Prämie für den Kunden nix getan (gab schon viele Monate vorher 5kEUR-Rabatt-Aktionen). Renault hat IIRC nur ca. 2kEUR Steuergelder in die Taschen bekommen.

    Und irgendwie glaubt Tesla wohl, dass für ihre Kunden diese Förderung ein Kaufargument ist – glaube ich bei den Preisen und der geringen staatl. Förderung nicht.

    notting

  • FireSpice

    Ich glaube nicht, dass es gegen Tesla-Kunden geht. Ich finde das Limit sogar relativ sinnvoll und glaube, dass es den Verkauf vom Model 3 sogar weiter anheizen kann. Bei einem angepeiltem VK von 42.000 liegt der Preis in der Klasse, die gefördert wird.

    Wenn ich mir überlegen würde, ein Auto für ~ 100.000 zu kaufen, dann sollten 5.000 mehr oder weniger egal sein, weil ich mir das sonst einfach nicht leisten kann.

  • weilslogischist

    Na ja.
    Ungeachtet was man nun von der Förderung hält.
    Hier sollte Tesla mal still halten.
    Die Kunden die Tesla mit ihrem S und X Model erreicht sind auf solche Peanuts eh nicht angewiesen.
    Model3 kommt leider zu spät.
    Von daher ist die Entscheidung es auf 60.000Euro zu deckeln schon i.O.
    Hier die beleidigte Leberwurst zu spielen ziemt sich nicht.
    Schließlich werden auch teure Hybridmodelle von deutschen Herstellern damit ausgeschloßen.

    Das Argument mit dem CO² Ausstoß ist allerdings nicht ganz falsch.
    Leider wird die Förderung vermutlich großen Hybridflotten zu Gute kommen.
    Und die bringen uns nicht weiter.

    Naja was bleibt Tesla da übrig. Sie sollten möglichst schnell einen Volks Tesla bringen dann wird es auch was mit der Weltrettung.

    • horst

      Weltrettung durch Tesla ist doch maßlos übertrieben selbst mit der Gigafactory kann Tesla nicht mal ein Prozent der Welt-PKW-Produktion von über 70 Millionen abdecken

      • weilslogischist

        Natürlich ist es übertrieben.
        😉
        Aber just in dem Moment wenn ‚Tesla mit einem z.B 25000€ teuren Wagen käme würde auch endlich Fahrt in diese Sache kommen.

        Wer kann sich schon einen min 40.000Euro teuren Wagen leisten, die wenigsten. Erst wenn es das Volk (mich eingeschloßen) bezahlen kann dann
        sehen sich die anderen Hersteller gezwungen Flagge zu bekennen.

        Und dann hat Tesla, Elon Musk, die Weltrettung geschafft, also so einen Art von Weltrettung, ich weiß schon es braucht da ein paar mehr Weltrettungen auf anderem Gebiet.
        😉 lol ………….

        • Jens

          Auf 10 bis 12 Jahre Lebensdauer gerechnet ist ein Elektroauto für 40.000 € in den Gesamtkosten gleichwertig oder sogar günstiger als ein Benziner für 25.000 € – je nach dem von welchen Kraftstoff-/Energiepreisentwicklungen man ausgeht.
          https://www.e-stations.de/elektroautos/kostenrechner

          Unsicherheitsfaktor ist dabei natürlich, wie lang die Batterie in der Lage ist, eine akzeptable Reichweite zu liefern. Wenn man zwischendurch für 10.000 € nen neuen Akkupack kaufen muss, muss man länger fahren.

          • Robert

            Und aufgrund der noch immer geringen praxisorientierten Brauchbarkeit von E-Mobilen, haben die meisten Norweger, die ein extrem gefördertes E-Mobil besitzen, noch einen Benziner in der Garage stehen. Bei den norwegischen Wintern schrumpfen nämlich die Batteriekapazitäten um 50% und damit die Reichweite.

  • Jan

    Ich finde die Grenze bis 60000€ gut da die meisten die sich teslas kaufen eh genug Geld haben.

    • Stefan

      ja, ich kann es mir ohne staatl. Förderung leisten. Ich finanziere mit meinen Steuern aber auch solche „Förderungen“ und darf mir daher auch eine Meinung dazu bilden.
      Jeder sollte sein Auto selber finanzieren und nichts vom Staat bekommen!
      Der Staat sollte sich ausschliesslich um die Rahmenbedingungen kümmern.
      Beispiele: jede Autobahn Tankstelle muss Schnelllader anbieten. Es muss einen verpflichtenden Standard fürs Laden in der EU geben, die Subventionierung der Dieselsteuer muss wegfallen ….

      Das was jetzt gemacht wudre subventioniert einzelne Hybridhersteller (nicht deren Käufer)

  • Alex

    Da gebe ich Ihnen nicht recht!
    Meiner Meinung nach zielt das direkt gehen Tesla! es gibt viele die ein Model s gekauft haben, obwohl sie nur „Otto normal Verbraucher sind“
    Ich habe auch nur einen normalen Job und ein normales einkommen und war kurz davor ein Model s zu bestellen, und da macht es einen großen Unterschied ob ich hätte 72.000,- oder 68.000,- bezahlen müssen. Ich habe mich dann doch für Eigentum entschieden.
    Da die deutsche autolobby bei der Förderung mitgespielt hat, ist es klar wie Kloßbrühe das man sich gedacht hat „die lassen wir außen vor, wir wollen unsere eigenen Autos verkaufen“

    • Wenger Alfred

      Ganz genau so sehe ich das auch Alex! Ich habe mir auch ein Model 3 bestellt und von vorne herein gewusst das ich mit einer Förderung von unserem „tollen“ Staat nicht rechnen brauch, denn wie man sieht ist ja doch nur wieder „Bockmist“ dabei rausgekommen! Der Hersteller muss die Hälfte der Förderung übernehmen! Meiner Meinung nach zielt das genau gegen Tesla weil die wie jeder weiß jetzt endlich mal Gewinn machen müssen! Und das wäre für Tesla unmöglich wenn sie bei dem sehr knapp bemessenen Preis für das Model 3 auch 2000€ dazugeben müssten! Das war den deutschen Herstellern von vorne herein klar und ganz genau deswegen wurde so entschieden!!!! Ich kaufe mir mein Model 3 trotzdem!!!!!!

  • alexander

    gelten die 60.000 für die basisversion oder den verkaufspreis?

    • Pathologie TischDrei

      Wie ich mitbekommen habe ist das der Netto-Listenpreis.

  • Pathologie TischDrei

    Es ist eigentlich egal, dass die aktuellen Modelle von Tesla nicht in den Genuss der Förderung kommen. Das eigentliche Problem in der festgelegten Förderung sehe ich darin, dass reine E-Autos mit 4000 € gefördert werden, aber PlugIn-Hybride mit immerhin noch 3000 €. Gerade Daimler hat auf der Hauptversammlung im April angekündigt, so schnell wie möglich 10 Modelle als PlugIn-Hybrid auf den Markt zu bringen. Was nutzt hier die Förderung für E-Mobilität, wenn die Teile dann, auf jeden Fall auf Langstrecken, mit dem Verbrenner unterwegs sind und munter CO2 in die Luft blasen. Alleine der Umweltgedanke sollte unseren Regierenden wichtig sein, aber da waren die Lobbyisten zu stark. Ich hasse Lobbyismus.

    • Didi

      Da gebe ich Ihnen vollkommen recht!!!! Ich bekomme ehrlich gesagt schon einen dicken Hals wenn ich hier bei uns in IN die dicken Q7 entro mit „H“ Kennzeichen fahren sehe!!! Ein „Mistauto“ mit 50 Km elektrischer Reichweite fährt fünf Jahre Steuerfrei genauso wie das Model S!!! Das wir von unserer Regierung doch nur verarscht werden zeigt doch schon die Tatsache das sie zwar die Elektromobilität vorantreiben wollen aber gleichzeitig die Steuerbefreiung von zehn auf fünf Jahre kürzen!!!

      • horst

        Auch die USA fördern Plugin-Hybrids . Es gibt 2500 $ Mindestföderung plus 417 $ für jede kwh über 5 kwh bis zur Höchstförderung von 7.500 $.Der Q7 Etron wird in den USA die Höchstföderung bekommen mit seiner 17 kwh-Batterie. Für einen Autofaher bei dem mehr als 80 % seiner Fahrten unter 50 km liegen kann das Sinn machen. Bei Vielfahrern die einen hohen Anteil an Autobahnfarten machen ist das weniger sinnvoll, aber die werden sich auch eher den Diesel Q7 kaufen. Und im Vergleich zu Teslas Model X ist der Einstiegspreis 18000 Euro günstiger. Da aber beide keine Föderung bekommen , wird man sehen wer mehr Käufer in Deutschland findet

    • hybridistscheiße

      eine Mietwagenfirma hatte mir einen E-Golf gegeben, 40 km elektrisch, danach Verbrenner, am Ende sind die Kosten höher. da die deutschen firmen keine reinen e-Autos (ich meine Autos) im Programm haben will die Regierung hybride fördern, eine Technologie welche die Japaner schon vor 20 jahren im Programm hatten und die von den deutschen immer noch nicht richtig beherrscht wird, wer hier wen schützen will ist ja wohl offensichtlich, man kann em nur gratulieren und hoffen das er durchhält, die Arroganz der pfeffersäcke wird ihnen bald auf den kopf kommen

      • klaus

        Der e-Golf ist kein Hybrid. Sie haben wohl einen Golf-GTE bestellt das ist ein Plugin.Der zielt aber auf eine andere Käuferschicht wie der e-Golf. Bei Plugin-Hybrid ist Toyota eher ein Nachzügler und hat erst recht keine vernüftig rein elektrische Reichweite. Die normalen Hybrids von Toyota bekomen auch keine Förderung. Der e-golf war im übrigen in Europas Paradies für Elektroautos Norwegen letztes Jahr mit Abstand meistverkauftes Elektroauto , fast jedes dritte in Norwegen verkauft Elektroauto war ein e-Golf

  • Thomas

    Ich schließe mich der Meinung von Tesla an und finde es nicht gerecht.
    Es sollte jeder die gleiche Prämie erhalten der sich ein reines E-Auto anschafft,
    egal was ich persönlich bereit bin auszugeben.
    Demnach verstärkt es die Tatsache, dass die Deutschen Autobauer das Elektroauto verschlafen haben, oder nie wollten.
    Mich bestärkt es erst recht ein Mod. S zu kaufen und ich glaube damit bekommt Tesla noch mehr Fans bzw. Kundenzulauf und außerdem ist Tesla ein Top Fahrzeug.

    • Pathologie TischDrei

      Wenn ich das nötige finanzielle Polster hätte, würde ich auch schon ein Model S fahren. Da dem nicht so ist, warte ich auf das Model 3.

  • Michael

    Teslas Antwort: im Jahr 2018 soll die Produktion dank Model 3 auf 500 000 hochgefahren sein!!!!
    Quelle: Konferenzcall zu den Quartalszahlen gestern Abend!
    Da wird die Förderung leer gesaugt bis der Rest überhaupt etwas vernünftiges herstellt
    🙂

  • Urs

    Also mein model s70 ist bestellt und ich sollte es am 23 juni bekommen ich bin normal verdiener habe jahre gespart und zahle das auto bar habe zuerst bmw i3 angeschaut aber in jeans und t shirt wurden wir nicht mal beraten der verkäufer hatte einfach keine zeit intressierte den nicht bei tesla testfahrt beratung 1 a und regelmässige mails was es neues gibt bmw ist für uns gestorben kundenservice bekommst du nur im anzug bei tesla wird man wie ein könig behandelt tel support super besser gehts nicht

  • Urs

    Treume weiter es kommt ja model 3
    Ab 35 000 und das währe ein super preis von dem her sind teslas die schönsten autos vom design ser i 3 schaut achrecklich aus und ist sehr klein Mana papa haben immer gesagt sparen sparen und bar zahlen so kommt man am besten durchs leben und wer nocht arbeitet und spatt für aolche bleiben es treume

  • Nic Meget

    Also ich sehe das auch so wie Tesla. Es ist ganz klar warum die Obergrenze bei 60’000 liegt. Damit keiner der Teslakäufer etwas erhält. Auch ist es vollkommen daneben das Hybride damit gefördert werden. Hier sieht man ganz klar, das die gesamte Förderung nur der deutschen Autoindustrie dient!
    In keinem anderen Land wo der Staat eine Elektroauto-Förderung kennt gibt es eine Obergrenze. Es spielt einem Staat auch gar keine Rolle wenn es ihm um das ehrliche erreichen möglichst viele Benziner durch Elektro zu ersetzen geht. Hier geht es jedoch eindeutig darum die heimischen Hersteller zu bevorzugen und gleichzeitig den grössten Mitbewerber auszuschliessen. Sowas ist Wettbewetbsverzerrung und Vetternwirtschaft höchsten Grades. Tesla sollte die deutsche Regierung verklagen.

    • …finde ich auch…einfach nur albern und beleidigend…Tesla hat bereits das wichtigste Tankstellennetz in Deutschland installiert…das ist schon ein wenig peinlich…wäre wirtschaftlich sinnvoller etwas entspannter mit Tesla umzugehen…alles gut…Tesla wird den deutschen Markt schon auch so erobern…ich kaufe mir jedenfalls —vorerst— kein deutsches Auto mehr…diese Schnarch-Nasen…was haben wir eine Potenzial ein unfassbar gutes E Auto zu bauen…und das gleich mehrfach bei diesen Premium-Herstellern…

  • …interessant wäre mal zu wissen, wie hoch der neue Leasing-Preisvorteil gegenüber dem alten Leasing-Angebot ausfällt…und auch ob sich das Leasing-Angebot auch an die high-end Modelle der S und X Serien davon profitieren, also insgesamt eine Preiskorrektur nach unten…

    Unsere Bundesregierung sollte sich was schämen so einen bescheidenen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität zu liefern…ich bin jedenfalls nicht mit so einem unreifen politischen Verhalten einverstanden…die deutsche Regierung möchte doch „nur“ die versprochenen 1 Millionen E-Fahrzeuge auf den Straßen…und verhindern Tesla die aktuellen Modelle „über 60000 €“ auf den deutschen Markt zu bringen… wie dämlich ist das denn??? …schneiden uns doch ins eigene Mark…(oder eigenen Euro)…

    Egal…Tesla wird seine Visionen erfüllen…auch ohne manchen debilen deutschen Politiker…wenn auch mit vielleicht leichter Verspätung…so 1-2 Wochen … 😉 … 🙂 …

  • EeVee

    Ich schließe mich an. Das meiste wurde bereits gesagt.

    1 – Mit der Prämie werden Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor gefördert, die auch einen E-Motor an Bord haben.
    2 – …und das auch noch unverhältnismäßig hoch, d. h. reine (echte) Elektroautos, die wirklich eine ordentlich große Batterie (das ist einer der Hauptkostenfaktoren) brauchen werden nur minimal mehr gefördert.
    3 – Dazu ist es eine Technologie die bereits seit knapp 20 Jahren in Serie verbaut wird.
    4 – Zufällig bringen Daimler und VW jetzt hauptsächlich Hybrid Modelle auf den Markt; Konzerne die im letzten Jahr laut Wikipedia zusammen über 360.000.000.000 Euro umgesetzt haben. Zum Vergleich: Tesla hat 2015 etwa 4 Milliarden Umsatz gemacht, betreibt aber anders als die Großen ein weltweites Ladenetzwerk.
    5 – Warum das willkürliche 60.000 Euro Limit? Wenn die Grenze bei 200.000 wäre, oke. Aber wenn es einen Hersteller gibt, der ein Fahrzeug mit einer Technologie anbietet, dem die deutschen Hersteller nichts entgegenzusetzen haben und für das es sich lohnt zu sparen, dann soll derjenige zumindest länger sparen müssen.
    6 – Wenn es nur das wäre – es wäre schlecht genug. Aber dann immer diese heuchlerischen Reden von „weltweiter Marktführer“, „Vorreiter“, „Technologieführer“, …Meinlieberherrgesangsverein. Hauptsache wir verkaufen noch soviel von unserer alten Technik wie möglich.

    Mal abgesehen davon sind auch die Modellregionen Elektromobilität sowas von nicht vorzeigefähig. Ich frage mich wo genau die Fördergelder versenkt werden. In Dresden z. B. gibt es inzwischen ein Dutzend öffentliche Ladesäulen. Leider haben die Stromanbieter ENSO und DREWAG beim Aufstellen der Säulen vergessen einen Internetanschluss zu legen, so dass das als „einfach“ beworbene Laden an einer solchen Station kaum umständlicher sein kann. Ladestecker wählen, Ladezeit wählen, Anforderungsnummer in Handyapp eingeben oder für alle ohne Android/iOS online einloggen, zur Seite navigieren, Ticket kaufen, Pin eingeben…..fertig. Laden muss man nun mal derzeit noch häufiger als Tanken. Der Startvorgang sollte also kürzer sein um das zu kompensieren. Ladestationen sind dazu gern zugeparkt. Das ist wie als würde man sein Elektroauto einfach mal ein Tag an der Zapfsäule parken. Nur das hier geschätzt bereits nach spätestens 30 min – eher früher – der Abschleppdienst käme. Ja es wird etwas investiert, aber viel zu wenig an den richtigen Stellen mit der richtigen Strategie. Deutschland ist rückständig und subventioniert jetzt mal wieder alte Technik mit, nur damit die großen sie noch günstig in neue Fahrzeuge einbauen können. Immerhin hatte mein Verkäufer bei BMW Ahnung und hat mich auch nicht-Anzug-tragend freundlich beraten. Der VW Mann wusste allerdings kaum was über seinen e-Golf. Am meisten Ahnung hatten definitiv die Verkäufer von Renault (einschließlich ausgiebiger Eigenerfahrung mit den Elektromodellen) und auch bei Nissan gab es jemanden der genau Bescheid wusste über alles was einen E-Käufer interessiert.

    Ich persönlich empfehle Tesla und Renault – meine derzeitigen Lieblingsautobauer. Den LEAF habe ich auch schon gefahren und den Kia Soul EV werde ich nun mal testen.

  • b.m.

    Es ist fraglich ob es Sinn macht die Deutsche Autoindustrie noch mehr mit Steuergelder zu unterstützen. Aber es ist sicher auch im Interesse der Bundesregierung im letzten Moment ihre Ankündigungen von einer mio. E Fahrzeugen auf die Strasse zu kriegen. Diesmal geht es um eine willkommens Kultur für E Fahrzeugen, man kann sich doch nicht schon wider plamieren.
    Jetzt wollen sie noch Hybrid Fahrzeugen unterstützen und genau diejenige Profiteure haben vor zwanzig Jahren solche Systeme verspottet. Der damalige VW Chef hat damals behauptet das sei für gar nichts er mache das mit dem 1 Liter Motor, nun haben sie gemerkt dass der Hybrid noch mehr „beschiss“ Potentional hat als beim Diesel, bei E Fahrzeugen wird es schon schwieriger zu manipulieren.
    Ich fahre einen Hybrid (120,000 Km) der fährt so gut wie am ersten Tag ohne jede Reparatur und dies wird so bleiben bis ich den Tesla 3 auch ohne Staatliche Unterstützung erhalte. Subventionen bringen auf Zeit, ausser Misgunst so oder so nichts, dafür können die Herren der Deutschen Hersteller weiter „schnarchen“ und bezahlen tun es irgend wann die fleissigen Arbeiter in der Produktion.