• Zum Inhalt wechseln
  • Skip to main content
  • Zum Inhalt wechseln

Teslamag.de

  • Facebook
  • X
  • Youtube
  • Instagram
  • Startseite
  • Model 3
  • Model S
  • Model Y
  • Model X
  • Cybertruck
  • Roadster
  • Semi
  • Powerwall
  • Marktplatz
Anzeige

Tesla-Woche 30/26: Starlink in Autos, Restwert, Frankreich vs. FSD, Musk bremst bei Robotaxis

26. Juli 2026 | Kommentieren

tesla cybercab roentgen starlink

Bild: Tesla

Das Geschehen um Tesla war in der zurückliegenden Woche von den Q2-Finanzzahlen am Mittwoch und der Telefon-Konferenz dazu geprägt. Wenn man so will, fiel beides gemischt aus, doch die Reaktion der Börse war zunächst klar negativ. CEO Elon Musk zeigte sich zwar gewohnt optimistisch, deutete aber eine langsamere Expansion bei Robotaxis an. Außerdem bestätigte er, dass (nicht nur) das Cybercab Starlink-Internet bekommt. In Deutschland erwies sich das Tesla Model Y unterdessen erneut als Elektroauto mit der besten Restwert-Prognose, und in Frankreich will die Regierung das FSD-System vorerst nicht zulassen.

Tesla-Aktie verliert zweistellig

Beim Umsatz in Q2 2026 übertraf Tesla die Erwartungen von Anlegern deutlich und erzielte mit 28,2 Milliarden Dollar seinen höchsten Quartalswert aller Zeiten. Der bereinigte Gewinn dagegen fiel trotz deutlich gesteigerter Elektroauto- und Speicher-Verkäufe auf 0,33 Dollar, statt wie prognostiziert auf 0,55 Dollar pro Aktie zu steigen. Die Marge im Auto-Geschäft war damit niedriger als erwartet – ein unerwünschtes Anzeichen dafür, dass Tesla die starke Absatz-Steigerung in dem Quartal teuer erkauft hat.

Schon diese Informationen reichten aus, um die Tesla-Aktie am Mittwoch nachbörslich leicht fallen zu lassen. Während der anschließenden Telefon-Konferenz ging es um rund 5 Prozent abwärts, und am Donnerstag verlor Tesla (in einem schwachen US-Gesamtmarkt) zeitweise fast 15 Prozent auf knapp unter 320 Dollar. Ein in diesem April erreichtes Zwischentief der Aktie bei etwa 350 Dollar wurde dadurch mit Schwung nach unten durchbrochen, die Marktkapitalisierung von Tesla betrug noch gut 1,2 Billionen Dollar.

Tesla will 25 Mrd. $ investieren

CEO Musk war in der Q2-Konferenz ein weiteres Mal schwer zu verstehen und sprach ein weiteres Mal viel über Zukunftsprojekte. Zum Roboter Optimus sagte er vor allem, wie schwierig und langwierig die Produktion und der Aufbau der Lieferkette würden. Das Projekt hatte für Musk nach der ersten Präsentation in 2021 die Rolle des größten Hoffnungsträgers für Tesla von autonomem Fahren mit FSD übernommen, das ebenfalls noch nicht breit realisiert ist. Seitdem kamen weitere Vorhaben hinzu: eine riesige integrierte Chip-Fabrik und KI-Rechenzentren im All von Tesla mit SpaceX sowie eigene Photovoltaik-Produktion.

Mit Ausnahme von überwachtem FSD als Abo für Tesla-Besitzer liefern all diese Projekte bei hohen Kosten noch keine Einnahmen. Nach Angaben des Finanzvorstands will Tesla in diesem Jahr für sie sowie für mehr Elektroauto-Kapazität mehr als 25 Milliarden Dollar investieren und in den nächsten zwei bis drei Jahren noch mehr. CEO Musk unterstrich, wie wichtig es sei, möglichst viel Produktion in den USA anzusiedeln und kündigte für das Land die schnellste Industrie-Skalierung seit dem Zweiten Weltkrieg an.

Ungewohnte Robotaxi-Zurückhaltung

Um große Worte ist der Tesla-Chef selten verlegen, Anleger aber schienen in ihrer ersten Reaktion zu zeigen, dass sie Taten bevorzugt hätten. Manchen fiel zudem negativ auf, dass in dem Finanzbericht für Q2 2026 anders als vorher nicht mehr erwähnt wird, dass vor Jahresende die Volumen-Produktion des autonomen Cybercab, des Sattelschleppers Semi, der dritten Megapack-Generation und des Optimus-Roboters beginnen soll. Auch zu dem schon älteren Zukunftsthema autonomes Fahren mit Tesla-Robotaxis äußerte sich Musk zudem ungewohnt zurückhaltend.

Robotaxi now in Tampa & Orlando! pic.twitter.com/fYtmXgJq3O

— Tesla Robotaxi (@robotaxi) July 21, 2026

Während Kunden, die seit 2016 Geld für die FSD-Option ausgegeben haben oder es im Abo laufend tun, das System immer noch beaufsichtigen müssen, betreibt Tesla selbst in Teilen von mittlerweile sieben US-Städten einen Robotaxi-Dienst mit Model Y, die mit FSD ohne menschliche Aufsicht an Bord fahren. Mit Tampa und O=rlando kamen die jüngsten zwei Städte erst am Tag vor der Q2-Veröffentlichung hinzu, doch dort wie in den anderen ist der Tesla-Dienst nur sehr eingeschränkt verfügbar.

Tesla Cybercab braucht Kalibrierung

Wirklich schnell vorangehen wird es mit der Zahl der Tesla-Robotaxis vorerst nicht, wie Musk am Mittwoch erklärte: Die Pläne seien historisch ambitioniert, aber Tesla müsse sehr darauf achten, keinerlei Schaden mit Robotaxis anzurichten. Ein einziger Unfall mit verletzter Person würde weltweite Schlagzeilen und ein sofortiges Eingreifen von Behörden nach sich ziehen. Mit Blick auf den Einsatz der rein autonom konzipierten Cybercabs als Robotaxi sagte der CEO, weil es sich dabei um ein neues Fahrzeug-Chassis handle, müsse Tesla vorher umfangreiche Fahrdaten sammeln.

Wenn alles kalibriert sei, werde die Zahl der Cybercabs in Städten exponentiell zunehmen, kündigte Musk ohne zeitliche Eingrenzung an. Erläuterungen zu FSD überließ er, statt direkt auf vorab eingereichte Fragen von Tesla-Aktionären einzugehen, seinem KI-Chef Ashok Elluswamy.

Der berichtete, dass in der Robotaxi-Flotte (also den Model Y in Texas und Florida) bereits die erstmals in der Konferenz zum vorherigen Tesla-Quartal erwähnte Version V15 in einer frühen Form zum Einsatz komme. Die neue Software zeige gute erste Ergebnisse und werde eine hohe Wachstumsrate bei den gefahrenen Robotaxi-Meilen in diesem Jahr ermöglichen, sagte Elluswamy.

Frankreich plant keine FSD-Zulassung

Bislang aber geht die Expansion viel langsamer voran als von Musk zu Beginn des Robotaxi-Dienstes in Austin in Aussicht gestellt. Die nach seinen Worten erhöhte Vorsicht steht in Kontrast zu seinem Drängen nach der Zulassung von FSD zumindest in beaufsichtigter Form in Europa. In fünf kleineren EU-Ländern hat Tesla sie seit diesem April bekommen. Für Deutschland aber erklärte ein Staatssekretär Anfang Juli, dass eine schnelle Übernahme dieser Ausnahme-Regelung nicht in Frage kommt. Und in Frankreich sieht es so ähnlich aus.

France considers FSD unsafe in its current state and won't allow it. They need more convincing. @aelluswamy @elonmusk @yunta_tsai pic.twitter.com/rOu72AePXJ

— Ian Bernardo (@frizulls) July 22, 2026

Anders als der deutsche Staatssekretär, der nur auf noch ausstehende KBA-Tests mit FSD verwiesen hatte, nannte Frankreichs Verkehrsminister zwei Gründe für seine ablehnende Haltung, berichtet Electrek. Das System lasse das Brechen von Tempo-Limits zu, wiederholte er zum einen Kritik, die schon von Offiziellen in anderen EU-Ländern zu hören war. Und Frankreich habe eigene Daten, die zeigten, dass FSD in urbanen Umfeldern bei komplexen Manövern nicht unbedingt optimal die Aufmerksamkeit der Person am Steuer sicherstelle.

FSD soll Interesse an Tesla wecken

Dass selbst überwachtes FSD in Frankreich keine Chance hat und dass sich das Land bei einer anstehenden EU-Abstimmung gegen die europaweite Genehmigung aussprechen wird, bedeuten die Aussagen jedoch nicht. Ähnlich wie Deutschland will Frankreich offenbar zunächst nur abwarten, was bei weiteren Tests und technischen Diskussionen herauskommt. Nach Angaben des französischen Ministers beteiligen sich daran auch Vertreter von Tesla.

Wo FSD schon zugelassen ist, erweist es sich nach Musk-Aussagen von Mittwoch zunehmend als wichtigster Grund für Kunden, einen Tesla auszuprobieren und dann zu kaufen. Seit einiger Zeit ist die Option weltweit nur noch als Abo erhältlich, auch in den Ländern ohne Zulassung wie Deutschland. Dort hat Tesla zuletzt allerdings auch ohne FSD sprunghaft steigende Verkäufe verzeichnet. Denn bei allen unerfüllten Visionen des CEO baut das Unternehmen immer noch attraktive Elektroautos.

Model Y mit höchstem Restwert

Mit der Abschaffung von Model S und Model X bleiben für Europa nur noch Model Y und Model 3 im Tesla-Angebot. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Model Y, das in der Fabrik im deutschen Grünheide produziert wird. Im Juni war es das Elektroauto mit den meisten Neuzulassungen in Deutschland, wohl auch dank einer vor kurzem verlängerten Rabatt-Aktion für die Basis-Version und subventionierter Kredit-Zinsen. Aber auch beim erwarteten Restwert steht dieser Tesla nach Ansicht deutscher Experten an der Elektroauto-Spitze.

Das berichtete am Dienstag Auto-Bild – mindestens zum zweiten Mal, denn schon im Juni meldete die Publikation unter Berufung auf Bähr & Fess Analytics, dass beim Model Y (mit großem Akku und Allrad, kurz LR AWD) der geringste Elektroauto-Wertverlust zu erwarten sei: 56 Prozent nach drei Jahren. Laut dem neuen Bericht gehen die Experten inzwischen sogar von 57 Prozent bei der gleichen Ausführung aus. Das Tesla Model 3 schaffte es mit 53 Prozent Prognose-Wert auf Platz 5, zusammen mit dem Mini Aceman und hinter den zwei Skoda-Modellen Epiq und Peaq mit 54 Prozent.

Musk: Starlink für alle Tesla-Modelle

Eine weitere interessante Nachricht von der Q2-Konferenz mit Musk wäre beinahe untergegangen, weil Tesla sie vorher schon auf X verraten hatte – aber offenbar nur teilweise. In das Cybercab sei das Starlink-System für Satelliten-Internet von SpaceX in Version 5 integriert, schrieb der Account des Unternehmens am Montag, was rasch Berichte nach sich zog. Eine virtuelle Röntgen-Aufnahme des autonomen Tesla-Zweisitzers zeigte ein etwa quadratisches Element in der langen Heckklappe, gekennzeichnet mit „Starlink Integration“ (s. Foto oben).

Starlink V5 directly integrated in Cybercab pic.twitter.com/FxzTtzjB6I

— Tesla (@Tesla) July 20, 2026

In der Konferenz am Mittwoch dann nannte Musk Starlink im Cybercab als Beispiel für die zunehmende Zusammenarbeit zwischen Tesla und seiner Weltraum-Firma SpaceX. Starlink werde „in alle unsere Fahrzeuge integriert“, sagte er sogar. Diese Aussage wurde bis Samstag auch in sozialen Medien offenbar übersehen. Dabei hatten Tesla-Kunden praktisch seit dem Start der ersten SpaceX-Satelliten darauf gehofft, den Dienst für ihre privaten Elektroautos bekommen zu können. Musk schloss das wiederholt aus, weil der Empfänger zu groß sei – was sich inzwischen aber geändert hat.

Passend dazu

  • Screenshot Tesla-Woche 27/26: Model Y L, Miami-Robotaxi, Cybercab in Austin, FSD 14 Lite, starkes Q2
  • teslasemi start serie nevada team Tesla-Woche 18/26: Semi in Produktion, FSD Light global, Musk-Milliarden, ID.3 vor Model Y

Tags: Aktie, Cybercab, FSD, Investitionen, Quartalsbericht, Restwert, Robotaxi, Starlink, Tesla

Marktplatz
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

  • Tesla-Woche 30/26: Starlink in Autos, Restwert, Frankreich vs. FSD, Musk bremst bei Robotaxis
  • Aktuell: Tesla plant 25 Mrd. $ Investitionen in 2026 – „schnellste Skalierung seit 2. Weltkrieg“
  • Aktuell: Tesla-Umsatz in Q2 2026 deutlich höher als erwartet, Gewinn pro Aktie enttäuscht
  • Vorschau: Mehr Tesla-Umsatz und -Gewinn in Q2 erwartet – Anleger-Fragen werden kritischer
  • Tesla-Woche 29/26: Rabatt Model Y, KBA soll FSD testen, private Megacharger, Xpeng L03
Anzeige
  1. Startseite
  2. Aktie
  3. Tesla 30/26: Starlink in Autos, Restwert, Robotaxi-Tempo -teslamag
  • Startseite
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Archiv

Copyright © 2026 · Teslamag.de