Daimler-Aktionäre besorgt über Tesla und andere Elektroautobauer

Auf der diesjährigen Hauptversammlung von Daimler am gestrigen Mittwoch haben Anteilseigner Besorgnis geäußert, da sie eine Bedrohung von Unternehmen aus dem Silicon Valley erkennen, darunter der Elektroautobauer Tesla.

Ingo Speich, Portfolio-Manager bei Union Investment, sagte laut Financial Times, dass die Kapitalmärkte besorgt seien, da die „fetten Jahre“ für deutsche Premium-Autohersteller bald schon vorbei sein könnten. Laut Speich erlebt die Autoindustrie aktuell einen „radikalen Umbruch, angetrieben von Angriffen aus dem Silicon Valley.“ Auch Alphabet, vormals Google, entwickelt aktuell ein autonomes Fahrzeug und wird damit zum direkten Konkurrenten.

Ein Daimler-Aktionär beschwerte sich beim Vorstand: „Wir haben kein vergleichbares Produkt für diesen Wettbewerb mit Tesla. Auf lange Sicht haben wir einige tolle Fahrzeuge, aber diese existieren zurzeit nur virtuell.“ Tesla hat hingegen vor einer Woche das Model 3 präsentiert, ein Fahrzeug für den Massenmarkt mit einem Verkaufspreis ab 35.000 US-Dollar (ca. 31.000 Euro).

Von einem weiteren Aktionär hieß es, dass es europaweit keinen adäquaten Wettbewerber für Teslas aktuellstes Modell gibt. „Was ist der Grund dafür?“, fragte er den Vorstand.

Eine Frage eines weiteren Aktionärs betraf die Tesla-Anteile von Daimler, die der deutsche Autobauer Ende 2014 vollständig verkauft hatte. Er fragte, ob man sich eventuell zu früh von den Anteilen getrennt hätte. Daimler kaufte im Mai 2009 insgesamt 9,1 Prozent der Tesla-Anteile, noch bevor der Elektroautobauer an die Börse ging. Der damalige Gesamtpreis lag bei 50 Millionen US-Dollar. In 2014 konnte Daimler 780 Millionen US-Dollar durch den Verkauf einnehmen.

Laut Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, ist man weiterhin an der Spitze was neue Technologien betrifft. Zetsche betonte, dass man in 2017 insgesamt 10 Plug-In-Hybride im Angebot haben wird. Außerdem versprach er, noch vor 2020 ein Elektroauto zu produzieren, welches über eine Reichweite von 500 Kilometern (mit einer Ladung) verfügt. Das Tesla Model S 90D verfügt laut Herstellerangaben über 550 Kilometern Reichweite (NEFZ, geschätzt) und ist bereits erhältlich.

  • Günther

    Das ist echt traurig.
    Die deutschen Autobauer sind einfach zehn Jahre zurückgeblieben.
    Und diese lächerlichen Plug In Hybride braucht kein Mensch!

  • Kaspar Thommen

    Glaubt Dieter Zetsche mit der elektrischen B-Klasse, deren Antriebsstrang von Tesla stammt, dem Smart Electric Drive, der momentan nicht lieferbar ist, und dem nicht mehr gebauten SLS E-Cell wirklich, dass Mercedes die Spitze der Elektromobilität darstelt? Wenn man seinen eigenen Aktionären solchen Unsinn erzählt und nebenher offensichtlich fehlkonstruierte Verbrennungsmotoren baut, welche 6 Monate im Jahr (immer, wenn es kälter als +10°C ist) die Abgasreinigung abschalten müssen, um den „Motor zu schützen“ , dann ist Mercedes nicht nur in der E-Mobilität alles andere als die Spitze, sondern hinkt auch im Verbrennerbau hinterher.

  • Hans
  • Peter Germann

    Hochmut kommt vor dem Fall. Mit Plug In Hybriden werden die Leute für dumm verkauft. Wer will schon ein noch komplizierteres Auto mit noch mehr Teilen die bezahlt und gewartet werden müssen. Wenn der Vorstand nicht bald die Strategie ändert ist das möglicherweise der Anfang vom Ende.

    • FVK

      Blödsinn Hybride: 2 Antriebe in einem Auto. 2 Wartungen an einem Auto. Doppelte Kosten….
      Hat TESLA eigentlich schon die aktuellen Reservierungszahlen genannt. Wollte Elon doch nach einer Woche bekannt geben, also Mittwoch….

      • David

        Sehe ich genauso. Hybride waren vielleicht vor 10 Jahren „state-of-the-art“. Und Toyota hats erkannt und hatte damit ja durchaus Erfolg. Aber für 2017 10 Hybride anzukündigen ist nicht mehr ein Alibi.
        Zu den Zahlen… Lass Elon doch bitte ausschlafen… vielleicht nennt er gegen 18/19 Uhr (= 9/10 Uhr Pacific) die Wochenzahlen 😉

      • Felix

        @FVK: er hat gepostet dass er die Zahlen nach der ersten Woche nochmal bekannt gibt, also irgendwann zwischen heute abend und morgen früh.

        • Erwin Huscher

          Nach Angaben eines leitenden Mitarbeiters vo TESLA bei einer Veranstaltung
          zur Elektromobilität in Holland sind bis zur 2. Hälfte der 15. Kalenderwoche
          knapp 400.000 Bestellungen eingegangen ( alles ohne Werbetrommeln,
          Zeitungsanzeigen, Fernsehwerbung, Prospekte und sonstiges „Gedöns“ ! )
          Was hat die Konkurrenz dagegenzuhalten – rundum bisher nichts.

  • David

    Mercedes hat zudem ein Image-Problem.
    Sobald sie ein eAuto herstellen, muss es sofort der Qualität anderer Modelle entsprechen. Kinderkrankheiten wie es sie bei Tesla wohl viele gab, würde man Mercedes nicht so leicht verzeihen, wie einem innovativen StartUp.
    Sie müssen also nicht nur den Rückstand zu Tesla aufholen, sondern aus dem Stand perfekte Autos bauen… Wirkt wie eine Quadratur des Kreises…
    Insbesondere bei den Assistenzsystemen war M. immer vorne mit dabei. Warum sie die eMobilität derart träge angehen, weiß wohl nur Herr Zetsche allein… Gut dass die Geldgeber endlich die richtigen Fragen stellen!

    • kaminfilter

      Hallo David,
      erstens: ein Betriebssystem für ein E-Auto kann man nicht über Nacht schreiben, besonders dann nicht, wenn Deine Entwickler doch an gewinnträchtigen Verbrennern arbeiten.
      Zweitens: das Betriebssytem dann zu testen, die Fehler zu beseitigen und die Alltagstauglichkeit zu gewährleisten, dauert wieder.
      Und drittens: Haben wir denn ein funktionierendes Ladenetzwerk? „Ach, hamm wa ja ganich…“ Wir müssen an den öffentlichen Schnarchladern laden, von den die Hälfte nicht funktioniert, uns mit Ladekartenwirrwarr nervt oder von Verbrennern zugeparkt ist.
      Welcher S-Klasse-Fahrer macht das mit? Tesla hat fünf bis zehn Jahre Vorsprung. Betet täglich, das Elon noch sehr lange Leben möge und nicht krank wird wie Steve Jobs oder verunglückt.

      • Bobby

        Betriebssystem und Sw – Und Tesla hat genau hier einen entscheidenden Vorteil; die Sw wird zental gepflegt und dann via Netz-updates zur Verfügung gestellt. Durch diesen Mechanismus kann Tesla viel schneller reagieren als die Konkurrenz. In Der IT nennt man dies Cloud…… Kommt da nicht Silicon Valley ins Spiel?

      • Peter Bodlak

        Hallo, ja das haben wir, zumindest in Österreich, auch ohne „Schnarchlader“ !!!!!!!!!!!!!!

  • Sirius42

    Als langjähriger Mercedes-Kunde stand ich im letzten Jahr vor der Frage des Neukaufs und wollte, mangels Auswahl rein elektrischer Autos (Tesla Model S war mir zu groß und zu teuer) einen Hybriden. Die C-Klasse passte da genau in meine zeitliche Planung bis mir der Händler sagte, dass die rein elektrische Reichweite 30km beträgt. Hallllooo? Dafür der ganze Zinnober? Die tatsächliche Reichweite nach „Auto, Motor und Sport“ beträgt sogar nur 17km!! Das ist das Beste oder nichts? Ich habe dann einen Volvo V60 Plugin Hybrid gekauft. Der schafft echte 50km elektrisch. Ich bin aber auch völlig bei meinen Vorrednern: Hybrid ist nur Übergang. Zu teuer, zu komplex. Habe schon den Tesla Model 3 reserviert ((-:

    • FMH

      Genau, ich muss wg. Firmenwagen auch einen deutschen Anbieter nehmen!
      Hybride von Mercedes oder BMW kommen elektrisch keine 50 km weit – totaler Unfug!

      Aber klar worum es geht: das reicht um in die feinstaubbelasteten Innenstädte zu fahren, falls die dann noch mal für „Stinker“ dicht gemacht werden (siehe z.B. Stuttgart).

      Echt traurig….

  • Joachim

    Wahrscheinlich wird Herr Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, erst mit neuen
    Technologien herausrücken, wenn sein Jahresgehalt 20.000 Millionen beträgt.

    • FVK

      20.000 Millionen. :-), das wären ja 20 Milliarden. Pro Jahr? 🙂

  • irgendsoeintyp

    War das nicht die Versamlung auf der es Streit um die Würstchen gab?
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/wuerstchen-streit-zwischen-daimler-aktionaeren-provoziert-polizeieinsatz-a-1085886.html
    man Daimler hat es echt drauf

  • Dr.M.

    Wofür wird eigentlich der Vorstand bei Daimler bezahlt, wenn die Aktionäre ihm sagen müssen, wo es langgeht? Der Weckruf kommt von denen, die Geld zu verlieren haben – das ist aber offensichtlich nicht der Vorstand, denn der bekommt ja – siehe VW – trotzdem auch bei selbstverschuldeten Problemen seine Boni.
    Hybride macht Toyota schon seit Jahrzehnten, das Add-on Plug-in ist eine sinnlose Erweiterung, ich lasse mir ja gerade noch den Sinn eines Range-Extenders a la BMW i3 verkaufen. Aber auch das nur heute – und wegen der „gigantischen“ Reichweite des i3. Aber 2017 ist da der Zug endgültig durch den Bahnhof, dann ist das endgültig Schnee von gestern.
    Und schon 2020 kommt doch wirklich ein Auto 500 km Reichweite, ist ja irre. Das wird das Model 3 – das bis dahin hoffentlich schon längst in dritter Generation auf dem Markt sein wird….. – dann in der Basisversion schaffen – vermutlich für weniger als die Hälfte des Preises des Daimler-Fahrzeugs.

    • kaminfilter

      Sehr richtig. Stichwort VW: Dr. Martin Winterkorn sagte in Bezug auf das Model S zu seinen Entwicklern: „Dieses Auto hätte ich von Ihnen erwartet, meine Herren.“

    • FMH

      Genau – 2020 fährt Tesla 1000 km weit!
      Und wo können die Mercedes-E-Autos eigentlich aufladen, wenn man keine Partnerschaft mit Tesla mehr hat?
      Die hatten doch alle Karten in der Hand – aber sie wollten es wieder selber machen…

      Die Fahren dann vieleicht 450 km und müssen dann 2h nachladen (80%)

      • klaus

        Naja 1000 km fährt ein Tesla bis 2020 wahrscheinlich auch nur wenn jemand als Verkehrshindernis mit Tempo knapp über 30 über die Landstrassen schleicht und die Trekerfahrer behindert wie beim letzten Weltlekord in den USA , der kam dann auch mehr als 800 km weit und hat fast einen Tag gebraucht .
        Und bis 2020 dürften auch austreichend CCS-Lader mit 150 KW vorhanden sein.
        Die dafür nötigen Investitionen sind doch im Grunde Peanuts für die Autoindustrie . Tesla weist den Wert seiner Supercharger gerade mal mit 166 Mio Dollar in der Bilanz aus.

  • Burkhart Meyer

    Ich bin auch eher pessimistisch aufgrund der Arroganz der alten Vorstände (die meisten 60+ ??) der deutschen Autoindustrie. Erinnert an die Arroganz der deutschen Grossbanken-Vorstände in den 90er Jahren. Wer als Unternehmen den Anspruch erhebt, technologisch auf Augenhöhe zu sein, muss _heute_ _ein_ Modell haben, welches mit dem Model S mithält, ob damit nun Geld verdient wird oder nicht.
    Doch Daimler hat kein einziges und sieht es immer noch nicht als Problem. Das wird Arbeitsplätze kosten in Deutschland, doch die Manager wird es nicht betreffen.

  • Grünspanpolierer

    Zitat KBA März 2016:
    Alternative Antriebe stießen auf unterschiedliches Interesse. Der stärkste Zuwachs zeigte sich bei den Plug-in-Hybriden. 1.290 Pkw mit dieser Antriebsart bescherten ein Plus von +45,6 Prozent. Insgesamt wurden 4.045 Neuwagen mit einem hybriden Antrieb neu zugelassen (+28,4 %). Bei den Elektrofahrzeugen lag die Neuzulassungsrate mit 1.104 Einheiten um -13,6 Prozent unterhalb der des Vergleichsmonats.

    So schlecht scheint die dt. Autoindustrie nun doch nicht zu planen. Schliesslich muss/will sie Geld verdienen, und wird nicht wie Tesla mit frisch gedrucktem Notenbankgeld alimentiert.

    Für mich als PV-Besitzer ist das Konzept des BeVs mit kleiner Batterie und ReX a la i3 die beste Lösung, schliesslich will ich nicht ständig ein BeV > 2 to. spazierenfahren und dazu noch an schmuddeligen Schnelladestionen meine Zeit damit vergeuden, schmutzigen Strom aus dem Netz zu laden?

    Das einzige was mich stört: der ReX sollte herausnehmbar/standardisiert sein, aber vielleicht machen sich die Hersteller mal Gedanken dazu?

    Und zu den Kosten: Eine 65 KWh Batterie, wie sie evtl. im model 3 zum Einsatz kommen soll, kostet auch im Jahr 2020 immer noch mehr als die gesamten Bauteile z.B. eines Golfs.
    Wer also hofft, im Jahr 2020 ein BeV mit dieser Batteriegrösse für ca. 35.000€ fahren zu können, sollte sich besser bei einem Hersteller umsehen, der dieses Fahrzeug quersubventionieren kann!

    • Felix

      @Grünspanpolierer: sorry, aber die Zulassungszahlen sagen ja mal garnix aus, denn es gibt ja noch nichts auf dem Markt. Erst jetzt kommen langsam erschwingliche E-Autos mit vernünftiger Reichweite und im Falle von Tesla mit einer Infrastruktur. Planen heisst Zukunft, Zulassungszahlen sind Vergangenheit und daher kein Argument.

    • Bobby

      Der Deutsche Auto Markt ist international nicht mehr wichtig. Wichtig ist Asien und NA.
      Und die sind auch führend in den leading Technologies, wie zum Beispiel Batterien.
      Deshalb wird Deutschland munter weiter-dieseln ohne Speed Limits auf den Autobahnen.
      Und dafür sind die D Autos ja auch designed!
      Nur ist leider D das einzige Land auf diesem Planeten ohne Speed Limits.
      Sieht düster aus für die Zukunft.

      • kaminfilter

        Besonders düster für Arbeitsplätze in der deutschen Automobil- und Zuliefererindustrie. Und nur, weil die Vorstände geschlafen haben. Das gefährdet den Wohlstand in Deutschland. Die Menschen, welche entlassen werden, tun mir jetzt schon leid.

      • Karl

        Nicht ganz …

        Ellen Vannin ist das wahre Raserparadies: Keine Speed-Limits – und das ohne Autobahnen! 🙂

    • kaminfilter

      Ach so, mit dem VW Phaeton und dem Bugatti Veyron wird ja wahnsinnig viel Geld verdient. Der Strom aus den Superchargern ist übrigens nicht schmutzig, sondern aus regenerativen Quellen. Und selbst wenn er schmutzig wäre, wäre er im Endeffekt noch 50% sauberer in der Bilanz, als das verbrannte Benzin aus dem ReX des i3. Der i3 ist nicht langstreckentauglich und hat ab 120 km/h einen schlechteren cw-Wert als das Model S. Der i3-Akku ist klein und verträgt keine hohen Ladeströme, daher lässt er sich Zeit fürs Laden usw. Als Erstwagen kommt er nicht infrage, das Model S schon. Mit ihm könnt Ihr elektrisch vom Nordkap nach Gibraltar fahren. Seht Euch dazu Horst Lünings Videos auf YT an. Ihr könnt es drehen wie Ihr wollt, deutsche E-Mobile sind teure Feigenblätter. „Wir müssen so tun als ob, aber wir wollen eigentlich nicht.“
      Lieber Tesla mit frischem Notenbankgeld alimentieren als wenn die Porschemitarbeiter Gehaltsabschläge akzeptieren sollen, damit von diesem Geld der Mission E entwickelt werden soll.

      • Grünspanpolierer

        Tesla bezieht den Strom für die Supercharger von der MVV Energie. Dieser ‚Ökostrom‘ kommt bilanziell aus einer Müllverbrennungsanlage in Mannheim, faktisch entspricht er dem dt. Strommix.

        Immer bitte bei der Wahrheit bleiben!

        Bevor man Geldverbrennungsmaschinen wie Tesla mit weiterem Notenbankgeld füttert, sollte man das Geld lieber per Helikopter über Wohgebieten abwerfen. Das wäre sozial gerechter und würde keine unproduktiven Unternehmen erzeugen, die produktive Unternehmen durch ihre gesponserten Produkte bedrängen!

        • Reinhard Keller

          Beim googeln nach Grünspanpolierer an erste Stelle:
          „Tipps & Tricks:
          Natürliche Hausmittel, Haushaltstipps und Gartentipps aus Omas Erfahrungsschatz.
          5. Grünspan entfernen
          Der grünliche Beschlag auf Metallen, eigentlich fälschlich als Grünspan bezeichnet, wird am besten dadurch entfernt, dass man die Stellen über einer Flamme stark erhitzt und dann abreibt.“
          Als „Grünspanpolierer“ erfolgreiche Startups, zu denen ich Tesla zähle als Geldverbrennungsmaschinen zu bezeichnen ist schon frech. Irgendwo ist jede Investition Geldverbrennung, mal mit und mal ohne Erfolg. Aber ohne gäbe es keinen Fortschritt.
          Übrigens, als Ampera Fahrer und M3 Besteller bin ich begeistert von diesem Blog und schaue täglich rein, weiter so!

  • FVK

    es sind 325.000 Reservierungen!! Wahnsinn. Toll. Jetzt heißt es die Produktion anschieben…

    • Rolf Oetter

      Ich würde deutsche Autoproduktionsplanern raten eine Bewerbung an Tesla zu schreiben. Die brauchen sicherlich Leute, die ein 1200 Autos/Tag-Werk planen können. Sorry, ich bin leider schon zu alt und meine Erfahrung von vor 30 Jahren bei VW auch ist nicht mehr wirklich relevant. Schade. 😉

  • RM

    erinnert mich und alle anderen sehr stark an Nokia und das iPhone, Hochmut kommt vor dem Fall … auch wenn ich auf mein Arbeitstier, einen Nissan Navara und mein Spielzeug, MB SLK ab 2018/2019 doch schwer verzichten werden muss, mein Model ≡ ist bereits reserviert!!!

    • klaus

      Der Vergleich mit Nokia und dem IPhone ist doch mehr als schief. Erstenes hat Apple die IPhones nie selbst produziert sondern lässt sie von Foxconn in Fernost poduzieren. Apple hat mit dem Iphone deshalb auch von Anfang an Gewinne gemacht .
      Zweitens ist die Produktion von PKW’s erheblich komplexer und erfordert sehr hohe Investiontionen.Selbst wenn Tesla sein selbst gestecktes Ziel bis 2020 erreicht und 500000 Pkws produziert , ist Tesla dann imer noch ein ziemlicher kleiner Fisch und weit von der Postion von Apple entfernt . Alleine in den USA wurden letztes Jahr mehr als 17 Milionen PKWs verkauft . Die derzeitigen Reservierungen sind in etwa das was pro Woche in den USA an PKWs verkauft wird

  • Joe Cool

    Schaut Euch doch die alten Herren an und dann wisst Ihr, wieso Daimler keine modernen Autos bauen kann. Falsche Liga.

  • Uwe Buchholtz

    Kann man den neuen Tesla schon Probe fahren?
    Oder existiert das Auto nur virtuell?

    • Imrö

      Welchen Tesla? Model S kannste Kaufen, Den Roadster gibts sicher auch gebraucht …. Model X bestellen und Model 3 Reservieren.

      Probefahren ging beim Model 3 nur zur Vorstellung vor einer Woche, aber waren Prototypen. Jedoch Auto ist Auto… bzw. Elektroauto ist Elektroauto… ist ja nicht wie beim Verbrenner das man eine weiche oder hakelige Schaltung oder Automatik hat je nach Modell 😉

  • Frank Wiesenfelder

    Man kann über Verschwörungstheorien ja geteilter Meinung sein. Ich für meinen Teil beschäftige mich seit 2001 mit den unterschiedlichsten Theorien und habe zu der E-Mobilität diesbezüglich folgende Meinung … Deutschland wird planmäßig herunter gewirtschaftet … ob man es glauben will, oder nicht, die Fakten sprechen leider dafür:
    1. So ignorant kann Autodeutschland gar nicht sein, als dass man den Trend der Zukunft nicht erkennen könnte.
    2. Die deutsche Politik tut alles dafür, dass E-Mobilität hier um Jahre zurück geworfen wird.
    3. Fehlende Förderungen, fehlende Ladestationen, fehlende Modelle, fehlende Planwirtschaft, etc.
    4. Mir persönlich sieht es danach aus, als ob alle Vorstände aller deutschen Hersteller die Order der Politik haben, vorerst keine Anstrengungen in Richtung E-Mobilität unternehmen zu dürfen.
    FAZIT: Deutschland wird dadurch und noch durch andere Umstände in vielen Dingen planmäßig um Jahre zurückgeworfen und es wird dadurch ein enormer Arbeitsplatzabbau auf uns zu kommen, mit allen daran hängenden Folgeerscheinungen.

  • tbs

    Die Zulassungszahlen sagen ebenfalls nichts aus, da mögliche Käufer wegen der geplanten Förderung mit ihrem Kauf warten. Keine Ahnung warum die Förderung nicht ab sofort galt.

  • Grosser_

    @ Uwe Buchholtz
    Tesla bietet dir bei der Reservierung des Model 3 die Probefahrt im Model S an, was anderes steht zur Zeit nicht zur Verfügung.
    Bis man das Model X Probe fahren kann wird es noch ein paar Wochen dauern.
    Heute (09.04.2016) ist in Düsseldorf erst mal die Model X Preview, das heißt rein setzen, anfassen und staunen aber noch keine Probefahrt, das dauert noch.

  • Grosser_

    Udu@ Uwe Buchholtz
    Tesla bietet dir bei der Reservierung des Model 3 die Probefahrt im Model S an, was anderes steht zur Zeit nicht zur Verfügung.
    Bis man das Model X Probe fahren kann wird es noch ein paar Wochen dauern.
    Heute (09.04.2016) ist in Düsseldorf erst mal die Model X Preview, das heißt rein setzen, anfassen und staunen aber noch keine Probefahrt, das dauert noch.

  • kaminfilter

    Hallo Frank, ich frage mich aber, aus welchem Antrieb und mit welcher Zielsetzung Deutschland von den Konzernen und der Regierung planmäßig heruntergewirtschaftet werden soll. Wer hat in D was davon?
    Nein, es ist wirklich Ignoranz, es ist wirklich das Nichterkennen des E-Trends, es ist der Hochmut, unbedingt das CCS haben zu müssen. „Wir haben doch fette Jahrzehnte seit Kriegsende mit unseren weltbesten Verbrennern gehabt. Das möchte doch bitte auch so bleiben.“ Es ist wirklich der Unterschied, ob die Entwicklung in einem bürokratischen, unbeweglichen, hierarchischen Großkonzern (z.B. VW, Daimler) stattfindet oder in einem Start Up wie Tesla. Leidtragende in D werden die Arbeitnehmer sein, nicht die Vorstände.

  • Threenthusiast

    Bitte sagen Sie uns doch was an einem Mengenausgleich falsch sein soll?

    Soll für erneuerbare Energien ein zweites Stromnetz aufgebaut werden? Das ist ja manchmal nicht einmal bei fair Trade Produkten möglich (Beispiel Orangen). Also darf man den Strom an den Superchargern sehr wohl als Strom aus erneuerbaren Energien bezeichnen auch wenn das elektron welches den Impuls für die Spannung auslöste vielleicht in einem anderen Kraftwerk angeregt wurde.

    Ausserdem sieht die Bilanz von Tesla nicht so schlecht aus wie Sie schreiben. Aber Aufbau bedeutet immer Investition. Und Investition kostet als erstes einfach einmal Geld. Im besten Fall (wie es auch bei Tesla der Fall ist) entsteht dafür Gegenwert wie die Ladeinfrastruktur oder eine Fabrik. Im schlechtesten Fall wird das Geld gebraucht um Bussen zu bezahlen (siehe VW).

    Wie sieht denn in Ihren Augen ein perfekter Verlauf vom Aufbau eines Unternehmens aus? Bitte beschreiben Sie das statt Worthülsen zu verschiessen. Hätten Sie gewartet bis Ihnen alle Länder (und damit die Allgemeinheit) diese Kosten abgenommen hätten?

    Das Model S erwirtschaftet Gewinn, aber die Expansion zerrt diesen mehr als auf, daher die roten Zahlen.

    • Grünspanpolierer

      Strom aus Müllverbrennung ist KEIN Strom aus erneuerbaren Energien!
      Zudem enthalten die Abgase jede Menge Luftschadstoffe!

      Für mich ist das einfach nur Etikettenschwindel!

  • kaminfilter

    Aber Benzin zu verbrennen ist leider wirklich schmutziger als Strom aus der Müllverbrennungsanlage. Der beste Verbrenner hat einen Wirkungsgrad von maximal 30%. Der Elektromotor um die 90%. Die roten Zahlen bei Tesla kommen von den gigantischen Investitionen. E-Mobilität verdrängt die Verbrenner nicht deshalb, weil sie böse sind und die lieben Verbrenner platt machen wollen, sondern weil es eine disruptive Technologie ist. So wie der Ottomotor die Dampfmaschine abgelöst hat, die CD die Magnetbänder, die LED die Glühbirne, der Computer die Rechenmaschinen. Deshalb meckern wir doch hier alle so doll auf die deutschen Autovorstände, weil sie das nicht begreifen. Das ist betriebsblind. Der technische Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Das ist kein Etikettenschwindel sondern in wenigen Jahren Standard. Allen technischen Fortschritt, den Du bis zur Pubertät kennenlernst, findet der Mensch toll, den technischen Fortschritt bis Ende Zwanzig akzeptieren die Leute noch, ab 35 ist es nur noch Hexenwerk, was verboten gehört. Der Mensch tickt leider so. Glaub mir, alles wird gut. Und wir werden noch Zeiten erleben, wo uns fragen werden: Warum sind wir eigentlich soo lange mit diesen Explosionsmotoren rumgefahren, wo doch ein E-Auto so unendlich weniger komplex und trotzdem viel besser als ein Verbrenner ist. Einfache Antwort: Weil es eine disruptive Technik ist, welche die Vorgänger schlagartig überflüssig macht. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Geschichte der Technik. Wir sollten uns freuen, diesen Wechsel erleben zu dürfen. Es wird noch ein Weilchen dauern, bis den Leuten klar wird, was Elon Musk eigentlich schon geleistet hat und noch leisten wird. Er wird der Mann des 21. Jahrhunderts. Die automobile Zukunft ist gerade dabei, besser zu werden.

  • Threenthusiast

    Damit liegen Sie etwas neben der Wahrheit oder Ihre Informationen sind zumindest nicht mehr auf dem neusten Stand.

    Strom aus KVAs wird in der Schweiz zu 50% als erneuerbare Energie gerechnet weil der Müll zu 50% Energieanteil aus organischem Material wie Holz, Grüngut, Lebensmittel etc. besteht welches nachwächst und CO2 neutral ist. In Deutschland wird der Wert nicht genau gleich sein aber ähnlich gerechnet.

    Die Abgasreinigung einer modernen KVA (und dazu zähle ich die in Deutschland) entfernt zuverlässig Luftschadstoffe und Schwermetalle. Was den Kamin verlässt ist zu annähernd 100% CO2 und Wasserdampf. Besser als in jedem Diesel, trotz des komplizierten Brennstoffs.

    Der Mengenausgleich sorgt dafür, dass nicht mehr Strom als Strom aus erneuerbaren Energien verkauft wird als erzeugt wird. Die Pönalen für Energieproduzenten welche nicht produzieren was sie am Europäischen Strommarkt zugesagt haben sind äusserst streng.

  • Frank Wiesenfelder

    Planmäßig herunter gewirtschaftet heißt bezüglich Deutschland, dass wir in den kommenden Jahrzehnten keine Vormachtstellung mehr haben dürfen, was Autobau und andere Bereiche angeht. Das Wirtschaftwunder, an dem viele mitverdient haben, ist schon lange vorbei. Nun geht es an die Zerschlagung unserer Aushängeschilder, wie derzeit VW. Ziel ist es, dass TESLA in Zukunft einer der weltgrößten Autobauer und Hersteller für Batteriespeicher wird. Das ist natürlich kein Zufall, dass Tesla aus den USA kommt, ebenso wie viele andere weltdominierenden Konzerne, like Nike, Apple, Microsoft, Google, Facebook und nun Tesla.

  • Alfred Zastrow

    Diese gemannten Daimler „Plug-in-Hybride“ dienen eher der Erhöhung des Spaßfaktors, weil die Systemleistung steigt und man an der Ampel mehr Power demonstrieren kann. Die wenigsten dieser Fahrzeuge werden eine Steckdose sehen, weil die Leasinggesellschaften Tankkarten ausgeben.

  • Tripel-T

    @ Grünspanpolierer
    Die Behauptung: „Etikettenschwindel“ kann ich so nicht ohne Kommentar stehen lassen.
    Man sollte unverzüglich damit aufhören, den Tesla auf die Supercharger zu reduzieren. Ich lade meinen Tesla ca. zu 90% und mehr zu Hause mit grünem Strom. Ich weiss, dass die meisten Teslafahrer auch mind. zu 70% zu Hause laden. Die Supercharger kommen bei Fernfahrten zum Einsatz.
    Solche und ähnliche Aussagen, wie sie Grünspanpolierer macht, müssen meines Erachtens stets von Personen kommen, die KEIN Elektroauto fahren und nur aus der Theorie heraus argumentieren.
    Ich verstehe sowieso nicht, wieso man sich so gegen die Elektroautowende wehrt. Hallo Leute da draussen, es geht um unsere Erde unsere Umwelt. Erdöl ist ein Produkt mit einem absehbaren Ende. Jedes Elektroauto (egal aus welchen Land) trägt einen kleinen Beitrag zur Verbesserung unserer Umwelt bei. Ganz nach dem Motto:
    „Immerhin soviel, sagte das Mäuschen, als es ins Meer pinkelte“.

    Irgendwann und irgendwer muss mal mit der Umgestaltung des mobilen Verhaltens der Menschheit beginnen. In diesem Fall war es u.a. Tesla. Und die machen ihre Sache, sehr, sehr gut. Ich wünsche mir, dass die Deutsche Autoindustrie sich davon inspirieren lassen und auch schon bald tolle EV’s bringen wird. Das wäre ganz im Sinne von Elon Musk. Der Mann hat eine Vision. Deshalb hat er u.a. auch die Patente vom Tesla freigegeben.

    Man kann zu diesem Thema noch viel diskutieren, aber eines ist sicher die elektrische Revolution auf den Strasse ist bereits am Laufen und ist nicht mehr aufzuhalten. Man erinnere sich bloss noch an die Anfänge der mobilen Telefone. Wie viele Leute sagten, das man so modernes Zeugs nicht brauche und man eh nicht immer eerichbar sein sollte. Und heute? Dieses Thema ist heute keine Diskussion mehr wert, die Welt lebt mit dem Handy und zwar sehr gut. Und ähnlich wird es mit den Elektroautos gehen. In ein paar wenigen Jahren gehören sie zum alltäglichem Bild im Strassenverkehr.

    • kaminfilter

      Absolut richtig. Dem ist nichts hinzuzufügen. Bremser gab und gibt es immer, ebenso Menschen mit gestrigen Ansichten. Das wird die Entwicklung aber nicht aufhalten. Dies haben zum Glück die allermeisten Menschen hier in diesem tollen Forum, bis auf ganz wenige Ausnahmen, begriffen.

  • Threenthusiast

    Zu der Schadstoffübersicht fehlt noch die Menge an erzeugter Energie. >50MW kann 51 sein oder 300, das Ergebnis unterscheidet sich dabei bereits um Faktor 6 daher habe ich Ihnen das Gedankenspiel an einer anderen KVA durchgerechnet.

    Die KVA Linth (www.kva-linthgebiet.ch) ist zwar eine alte Anlage (Bau ca. 1971) wurde aber im Jahre 2001 erweitert und erneuert und ist damit umwelttechnisch ziemlich auf dem neusten Stand.

    Die Anlage ist kleiner, aber Skalierungseffekte sollten bezogen auf die Schadstoffe immer je grösser desto besser sein. Von daher kann man das durchaus als Beispiel nehmen.

    Die KVA liefert eine elektrische Leistung von 12.5 MW und stösst dabei 88’000Nm3 Abluft pro Stunde aus. Die NOx Belastung der Abluft liegt bei 52mg/Nm3.

    Nehmen wir also an ein Tesla wird ausschliesslich mit diesem Strom aufgeladen, so ergibt sich daraus:
    52mg/Nm3*88’000Nm3/h=4’576’000mg/h
    4’576’000mg/h/12.5MWh/h=366.08mg/kWh

    In den Tesla damit:
    366.08mg/kWh*90kWh=32’947.2mg

    Den Strom verfahren:
    32’947.2mg/400km=82.368mg/km

    Euro 6 für Diesel (davon habe ich in meinem Post geschrieben) ist 80mg/km. Euro 5 war noch 180mg/km. Wobei Euro 5 etwa 42% aller Diesel PKW ausmacht und Euro 6 nur etwa 3%. Des weiteren hat der VW Skandal uns deutlich aufgezeigt wo beim Diesel die Grenzen des machbaren liegen. Die Werte werden meist nur im Labor erreicht, die KVA wird derweil 24h 365Tage im Jahr online überwacht. Der Wert der KVA stimmt also.

    Weitere Punkte die noch dazu kommen: die KVA produziert neben Strom auch noch Wärme. Ca 38MW Wärme pro Stunde können so in das Fernwärmenetz eingespeist werden. Beim Diesel nützt die Abwärme im besten Fall noch den Fahrzeuginsassen im Winter. Der grösste Teil geht verloren.
    Die KVA darf nur einen Teil ihrer Energie als erneuerbare Energie Verkaufen. Am Supercharger wird aber nur erneuerbare Energie verkauft. Strom aus Wind, Wasser oder Solar produziert kein NOx. Die Bilanz wird durch Zugabe dieser Lieferanten dadurch noch besser.

    Der Euro 6 Benziner hat einen niedrigeren NOx Ausstoss und erreicht diesen auch in der Realität. Verliert jedoch auf der CO2 Seite.

    • Grünspanpolierer

      Sie erzeugt 600GWh/a (el. und th. zusammen). Macht also 1,113 g CO2/Wh und 0,32 mg NOx/Wh.

      Grob gerechnet (Ladeverluste am supercharger inbegriffen) kommt man so auf:
      327 g CO2/km und 93 mg NOx/km für ein model S.

      Das ist beim CO2 deutlich mehr als ein Benziner!!!

      Und diese Rechnung beinhaltet noch keinerlei Leerlaufverluste (fahrzeugseitig, superchargerseitig) und auch keine Verteilnetzverluste!

      Und sowas wird von Tesla in Deutschland als Öko verkauft und von unwissenden Käufern auch noch bejubelt?

  • Elektriktrickser

    Es ist doch egal lieber Grünspanpolierer. Die Werte für Benziner sind eh Makulatur alleine schon die Abgas-Skandale und da steckt jeder deutsche Autobauer mit drin. Man müßte hier noch die gesamte Förderung und Transport von Rohstoffen (Öl, E10), Belastung bei der Verarbeitung und wieder den Transport zu den Tankstellen rechnen. Urwaldrodung für E10! Ich glaube da kommt man dann auf ganz andere Werte. Man sollte sich von den Medien nicht einfach immer nur von der deutschen Autoindustrie gestreute Meldungen verlassen und argumentieren. Ich für meinen Teil werde mir nie wieder einen Diesel oder Benziner aus D von diesen hochnäsigen Betrügern zulegen. Die deutschen haben die Computertechnik verpennt (alles Teufelswerk sagte die deutsche Politik) und sie werden die E-Mobilität verpennen. Ach übrigens die Politik verhindert den Ausbau der E-Mobilität in D im Auftrag der Hersteller der fossilen Verbrenner. Deshalb auch der CCS-Standard in D der sich von vielen europäischen Ländern abhebt und erst jetzt durch Adapter funktioniert. Möchte nicht wissen wie dumm die geschaut haben als der erste Tesla da mit einem Adapter dranhing und geladen wurde. 🙂

  • Joe-Elektro

    Und wieder vergleicht jemand Äpfel mit Birnen und kümmert sich (absichtlich?) nicht um einheitliche Betrachtungsweise für eine Vergleichbarkeit. Also ganz grob: Hersteller betrachten die Fahrzeuge „Tank-to-Wheel“, denn nur dies können sie mit der Autotechnologie beeinflussen. Ist durchaus legitim und deshalb steht beim E-Auto: „0g CO2/km“ – absolut korrekt.

    Ökologisch wird der Fahrzeugbetrieb umfassender „Well-to-Wheel“ betrachtet und da kommt beim E-Auto natürlich der Aufwand für die Stromerzeugung mit rein. Aber auch der Sprit wächst nicht in der Zapfsäule, sondern muss erzeugt werden. Ab dem Bohrloch bzw. der immer aufwendigeren Gewinnung (Fracking /Ölsande), über die Rohöltransporte, die Raffinerien bis zur Verteilung des Kraftstoffes mit Tank-LKW zu den Tankstellen. Schon in den Raffinerien braucht es übrigens ordentlich Energie /Strom: etwa 1,5-1,8kWh je Liter Kraftstoff! Also braucht ein 6-Liter-Auto (und das hat sicher keine Tesla-Model S/X Größe und Fahrleistungen) zusätzlich noch etwa 9kWh/100km Strom …

    Quellen:
    http://e-auto.tv/woher-kommt-der-strom.html
    http://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Studie-Elektroautos-in-China-umweltschaedlicher-als-Benziner/Herstellung-von-Benzin-verbraucht-auch-viel-Strom/posting-7885096/show/

    So schlecht kann ein E-Auto gar nicht gefahren werden, dass ein Auto mit Verbrennermotor („fahrende Heizung“) eine bessere ÖkoBilanz hätte, erst recht nicht über die Lebenszeit inkl. Fertigung und Entsorgung!
    Selbst die gern bemühten Aufwendungen zur Akkuherstellung (meist mit alten Technologiedaten >5Jahre) schaffen gegenüber der Ölverbrennung keinen Nachteil – verbranntes Öl ist nicht recycelbar – Li-Akkus durchaus …