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Tesla-Woche 21/26: Abschied von S&X, FSD in 10 Ländern, Dach-Patent, „zweite Musk-Aktie“

24. Mai 2026 | Kommentieren

Screenshot

Bild: Tesla

Wenn man nach der Zahl der Meldungen geht, dürfte die wichtigste Tesla-Nachricht der vergangenen Woche die von einem Cybertruck gewesen sein, der aus einem See geborgen werden musste, aber darauf wollen wir hier nicht näher eingehen. Wenig Substanz brachte auch die Tesla-Veranstaltung zum Abschied von Model S und Model X, doch ein neues Patent könnte die Kühlung solcher Elektroautos verbessern. Zu seinem Assistenz-System FSD ließ Tesla wissen, dass es jetzt in zehn Ländern zugelassen sei, was allerdings nicht zu stimmen scheint. Und SpaceX veröffentlichte den Prospekt für seinen Rekord-Börsengang – der auch für Tesla von Bedeutung ist.

Letzte Tesla Model S & X übergeben

Neu konfigurieren konnte man Model S und Model X schon seit April nicht mehr, dann aber bot Tesla noch eine limitierte Signature-Edition zum endgültigen Abschluss an. In der Nacht auf den deutschen Donnerstag wurden diese Elektroautos bei einer Veranstaltung im Stammwerk Fremont an Besteller übergeben. Wer eigens dafür wach blieb, wurde allerdings zunächst enttäuscht: Die Live-Übertragung auf X begann pünktlich, zeigte dann aber gut eine Stunde lang immer dieselbe Video-Schleife über Model S und Model X zu wechselnder Musik.

Als es dann gegen 3 Uhr wirklich losging, richtete Teslas Design-Chef Franz von Holzhausen einige Worte an das Publikum, bevor er CEO Elon Musk auf die Bühne bat. Zusammen schwelgten sie in Erinnerungen an Model S und Model X, mit denen Tesla den Eintritt in den Massenmarkt mit Model 3 und Model Y vorbereitet hatte. Später gesellte sich noch Wes Morrill hinzu, der inzwischen recht bekannte Engineering-Direktor bei Tesla, sowie (buchstäblich etwas im Schatten stehend, s. Foto oben) Hrushi Sagar, der dort nach eigenen Angaben in 2015 als Praktikant angefangen hat.

Laut CEO Musk müssen Model S und Model X aus Fremont weichen, weil Tesla dort Platz für die Produktion des Roboters Optimus braucht. Neue Informationen über die humanoide Maschine hätten sich für die Veranstaltung also angeboten, blieben aber aus. Nach früheren Aussagen soll in der Fabrik eine Produktionslinie für 1 Million Optimus pro Jahr entstehen, aber erst müssen die alten Anlagen für Model S und Model X weg. Im April wollte Tesla die zur Produktion reife V3-Version des Roboters zeigen, was Musk dann ohne neuen Termin verschob.

FSD laut Tesla in zehn Ländern

Knapp fünf Jahre nach der ersten Roboter-Erwähnung bei Tesla wird also zunehmend deutlich, dass dieses laut Musk potenziell „größte Produkt aller Zeiten“ viel länger auf sich warten lässt als erhofft. Das Gleiche gilt für ein etwa doppelt so altes Zukunftsprojekt: Schon ab 2016 sollte die Hardware in allen Elektroautos von Tesla für sicheres autonomes Fahren genügen, und für einige tausend Dollar oder Euro konnten Kunden die Software-Option „Full Self-Driving Capability“ kaufen, mit der dieses Potenzial bald realisiert werden sollte.

Seitdem kamen zwei neue Hardware-Generationen, und mit AI4+ hat Musk vor kurzem die nächste angekündigt. Wirklich autonomes Fahren mit der als FSD abgekürzten Software verspricht Tesla in den USA schon seit September 2024 nicht mehr. Damals wurde der Zusatz „supervised“ fester Teil der FSD-Bezeichnung, aber immerhin bekamen US-Kunden anders als der Großteil der restlichen Welt zusätzliche Funktionen. Erst in diesem April erteilten die Niederlande als erstes Land der EU eine Genehmigung für überwachtes FSD. Kurz darauf folgte Litauen, und wie Tesla jetzt wissen ließ, ist das System mittlerweile in zehn Ländern weltweit zugelassen.

Tesla-Konfigurator ohne autonomes Fahren

Laut einer X-Nachricht von Donnerstag zählen dazu neben den USA, Kanada, Mexiko und Puerto Rico sowie den beiden EU-Staaten auch Australien, Neuseeland, Südkorea und China. Während neun davon schon bekannt waren, sorgte die Erwähnung des wichtigen Marktes China für Begeisterung. Vorerst gab es dort jedoch offenbar nur eine Namensänderung von FSD zu übersetzt „Tesla Assisted Driving“, berichtet CnEVPost. Das wecke die Hoffnung auf eine baldige Freischaltung, aber die Funktionen dahinter würden auf der Website weiterhin erst als „später verfügbar“ angekündigt.

FSD Supervised is now available in:
– United States
– Canada
– Mexico
– Puerto Rico
– China
– Australia
– New Zealand
– South Korea
– The Netherlands
– Lithuania

— Tesla (@Tesla) May 20, 2026

Eine andere FSD-Ankündigung hat Tesla pünktlich umgesetzt: Ab 21. Mai sollte die Option fast weltweit nicht mehr zum Kauf angeboten werden, sondern wie in den USA schon seit Februar nur noch im Monatsabo. Tatsächlich kann man FSD zum Beispiel in Deutschland (wo es neuerdings „Potenzial für Voll-Selbstständiges Fahren“ heißt) jetzt nur noch abonnieren. Im Zuge dieser Änderung wurde offenbar auch die Beschreibung der Option vereinheitlicht. Während der deutsche Text bis vor kurzem etwas mutiger klang, steht dort jetzt explizit, dass überwachtes FSD bislang nicht zugelassen ist und lediglich in Zukunft zugelassen werden „könnte“. Wirklich autonomes Fahren scheint Tesla in keinem Konfigurator weltweit mehr zu versprechen.

CEO Musk aber hat sich davon bislang nicht abbringen lassen. Zuletzt im April sprach er von kommenden Verbesserungen, die „unüberwachtes Full Self-Driving“ überall dort auf der Welt verfügbar machen würden, wo es zugelassen ist. Wohl nur mit Blick auf die USA sagte er auf Nachfrage in der Konferenz zu den Q1-Geschäftszahlen, nach seiner Schätzung werde es wohl im vierten Quartal dieses Jahres für Kunden-Fahrzeuge verfügbar sein. Bislang fahren nur einige Dutzend Model Y als Tesla-eigene Robotaxis mit unüberwachtem FSD in drei Städten in Texas.

Glas-Patent für Isolierung und Kühlung

Obwohl der Fokus bei Tesla laut Musk schon lange nicht mehr auf Elektroautos liegt, bleibt das Stammgeschäft wichtig. Dafür spricht eine Patent-Anmeldung, die in der zurückliegenden Woche bekannt wurde. Abgesehen von der noch jungen Basis-Version des Model Y zeichnen sich alle Tesla-Modelle durch große Glasdächer aus. Die lassen viel Licht in den Innenraum und erlauben schöne Ausblicke, bedeuten bei Sonne aber hohen Kühlungsbedarf. Eine neue Glas-Technologie könnte in dieser Hinsicht Besserung und noch weitere Vorteile bringen.

Übersetzt ist die Patent-Anmeldung mit „perforierte isolierte Glasstruktur für Autos“ betitelt. Die Idee dahinter ist eine äußere Schicht in Kombination mit einer inneren, die aber perforiert ist. Ein Abstand dazwischen soll zum einen eine bessere Geräusch-Isolierung ermöglichen, berichtet Glass Machine. Auch der Aufwand für die Kühlung soll sich mit diesem Prinzip verringern. Zudem ist laut Tesla denkbar, über die Löcher in der inneren Schicht warme Luft abzusaugen und gekühlte Luft aus dem Klima-System in den Innenraum zu leiten.

SpaceX veröffentlicht Börsengang-Prospekt

Ob daraus etwas wird, ist wie bei den meisten Patent-Anmeldungen vorerst offen – und das Gleiche könnte man über Pläne von Elon Musk sagen, die selbst seine Visionen für Tesla noch übertreffen. Das Vehikel dafür ist das Weltraum-Unternehmen SpaceX, das er nach langem Zögern doch an die Börse bringen will. Am Mittwoch wurde der Prospekt für den SpaceX-Börsengang veröffentlicht, womit die Pläne erstmals offiziell bestätigt sind. Das lange Dokument schildert unter anderem Ambitionen wie eine Mars-Kolonie und eine Terafab für KI-Chips zusammen mit Tesla.

Insgesamt sieht SpaceX für sich einen adressierbaren Gesamtmarkt (TAM) von satten 28,5 Billionen Dollar – fast so viel wie das BIP der gesamten USA in 2025. Etwa 22 Billionen davon soll der Bereich „Enterprise Applications“ ausmachen. Als Beispiele dafür nennt SpaceX das Sprachmodell Grok, das durch die Übernahme von Musks Spezialfirma xAI ins eigene Haus kam, und weitere KI-Dienste. Weltraum-Themen im engeren Sinn wie Raketen- und Satelliten-Bau und -Starts, bei denen SpaceX schon reale Erfolge und Umsätze hat, machen mit rund 2 Billionen Dollar nur einen kleinen Bruchteil des TAM aus.

„Zweite Musk-Aktie“ schlecht für Tesla?

Hier haben Tesla und SpaceX also viel gemeinsam ­– auch bei der Börsenbewertung, die bei dem Elektroauto-Hersteller zuletzt etwa 1,6 Billionen Dollar betrug und bei der Weltraum-Firma mit bis zu 2 Billionen Dollar zum IPO sogar noch höher sein könnte. Manche Analysten sehen im SpaceX-Börsengang jedoch ein Risiko für Tesla, berichtet Bloomberg: Nicht nur könnte die Aufmerksamkeit des Doppel-CEO anschließend vermehrt SpaceX gelten, auch Anleger könnten dem Reiz der „zweiten Musk-Aktie“ erliegen und dafür Tesla verkaufen. Früher oder später dürften die beiden Musk-Unternehmen nach Ansicht vieler Beobachter ohnehin fusionieren.

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Tags: Aktie, FSD, Glas, Model S, Model X, Roboter, SpaceX, Tesla

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