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Tesla-Woche 18/26: Semi in Produktion, FSD Light weltweit, Musk-Milliarden, VW ID.3 vorn

3. Mai 2026 | 1 Kommentar

teslasemi start serie nevada team

Bild: Tesla

Achteinhalb Jahre nach der Vorstellung hat Tesla das erste Serien-Exemplar seines Sattelschleppers Semi produziert (s. Foto). Neuigkeiten gab es in der zurückliegenden Woche auch für Kunden weltweit, die teils vor vielen Jahren die Autopilot-Option FSD gekauft haben: Für sie kündigte Tesla eine Light-Version der aktuellen V14-Software an, die auch auf älterer Hardware laufen soll. Mit Blick auf Elon Musk wurde mehr über seine enorme Vergütung bei Tesla – und bei SpaceX – bekannt. Und in Deutschland überholte das VW-Elektroauto ID.3 in 2025 das Model Y, das inzwischen aber wieder aufholt.

Erster Tesla Semi vom Band

Für dieses Jahr erwarte man den Beginn der Volumen-Produktion von Cybercab wie Semi, lautete die jüngste Information zu diesen beiden Projekten im Q1-Bericht von Ende April. Den Cybercab-Start gab Tesla fast zeitgleich schon bekannt, nachdem Mitte Februar die Produktion des ersten in Serie produzierten Exemplars in Austin vermeldet worden war. Jetzt hat offenbar auch der Semi diesen Status erreicht: Für ihn meldete Tesla am Mittwoch, der erste von der „high volume“-Linie im Bundesstaat Nevada sei fertig.

First Semi off high volume line pic.twitter.com/fI1AdQrJFH

— Tesla Semi (@tesla_semi) April 29, 2026

Vielfach wurde das so verstanden, dass die Serienproduktion begonnen habe. Ob auf die Premiere vom Semi-Band weitere Exemplare folgten, ließ Tesla streng genommen offen – wie zuvor beim Cybercab könnte dieser Schritt noch etwas auf sich warten lassen. Zumindest bereit für die Produktion in Serie scheint die Semi-Fabrik jetzt aber zu sein. Nach früheren Aussagen soll sie zunächst den US-Markt bedienen. Nach Europa werde der Semi „hoffentlich“ nächstes Jahr kommen, sagte Tesla-Chef Musk Ende März seinem deutschen Gigafactory-Leiter.

Alte Hardware bremst FSD-Einführung

Noch länger überfällig als der Semi ist in Europa die Einlösung der Tesla-Zusage, mit der Autopilot-Option Full Self-Driving (FSD), das „volle Potenzial für autonomes Fahren“ zu realisieren, das man laut der bis vor kurzem genutzten deutschen Übersetzung damit kaufte. In den Niederlanden wurde im April immerhin eine überwachte FSD-Version zugelassen, wie sie auch Tesla-Kunden in den USA und wenigen weiteren Ländern schon nutzen können. Sie läuft allerdings nur auf der neuesten Autopilot-Hardware AI4 oder HW4, die es erst seit Ende 2023 gibt.

Das räumte CEO Musk in der Q1-Konferenz ein und kündigte Abhilfen für Kunden mit der älteren Generation HW3 und gekaufter FSD-Option an: Rabatte beim Wechsel auf einen neuen Tesla oder die Umrüstung auf AI4, die allerdings einigen Aufwand bedeute, weil auch bessere Kameras dazugehören. Frühe FSD-Käufer in den USA sollten zudem schon vorher eine abgespeckte Version der aktuellen FSD-Software ab V14 bekommen. Kunden mit HW3 unter anderem in Europa schienen damit außen vor zu bleiben, doch auch für sie kündigte Tesla jetzt eine Light-Lösung an.

Tesla plant FSD Light außerhalb USA

Nach der Einführung von „FSD V14 Lite“ in den USA (angekündigt für diesen Juni) sei geplant, diese Version in „weitere internationale Märkte“ zu bringen, schrieb das Unternehmen am Mittwoch auf X. Darüber dürften sich auch Europäer freuen, die sich erst über das lange Warten auf FSD ärgerten und dann darüber, dass es nur für die AI4-Hardware verfügbar wurde. Allerdings nannte Tesla unter Berufung auf technische und regulatorische Faktoren jetzt keine zeitliche Perspektive für internationales Light-FSD, genau wie zuvor für die Umrüstung.

Following future rollout of FSD V14 Lite for HW3 vehicles in the US, we plan on expanding V14 Lite to additional international markets.

This update ensures that HW3 vehicle owners will continue to benefit from ongoing software updates.

Since international rollout is subject to…

— Tesla (@Tesla) April 29, 2026

Beides könnte also auf sich warten lassen – und wirklich autonomes Fahren bei Tesla im großen Stil ebenfalls, wie in der Q1-Konferenz klar wurde. So kündigte CEO Musk sowohl neue V15-Software als auch eine AI4.1-Hardware für FSD an. Obwohl er darauf beharrte, dass die aktuelle Technik für sicheres FSD-Fahren ohne menschliche Aufsicht ausreiche, schien er damit weitere Verzögerungen zu verkünden. Vor V15 habe es keinen Sinn, im sehr großen Stil unüberwachtes FSD einzuführen, sagte Musk; diese Version solle „sicher bis Anfang nächsten Jahres“ kommen.

Musk-Pakete bei Tesla und SpaceX

Unterdessen wurden neue Informationen zu seiner Vergütung bekannt, bei denen es jeweils um dreistellige Milliarden-Beträge geht. Zum einen meldete Tesla die Registrierung von 304 Millionen neuen Aktien, damit Musk die Optionen aus seinem Bonus-Paket von 2018 ausüben kann. Alle Bedingungen dafür hatte er wenige Jahre später erfüllt, bevor ein Gericht am damaligen Rechtssitz Delaware die Regelung für nichtig erklärte. Diese Entscheidung hob das oberste Gericht des Bundesstaates auf, was Tesla als endgültige Freigabe für den Bonus betrachtet.

Die neuen Tesla-Aktien hatten zum Schlusskurs vor der Ausgabe einen Wert von zusammen rund 115 Milliarden Dollar, und Musk müsste dafür nur etwa 8 Milliarden Dollar (plus Steuern auf die Differenz) bezahlen. Für weitere Rekorde schuf Tesla zudem schon 2025 die Voraussetzungen, wie Bloomberg meldet: Insgesamt gibt das Unternehmen für das Jahr rund 158,4 Milliarden Dollar an CEO-Vergütung an. Darin stecken gut 26 Milliarden Dollar für einen Interim-Bonus, der mit dem positiven Urteil aus Delaware wegfiel. Die restlichen Milliarden stellen den aktuellen fairen Wert des neuen Bonus-Pakets für den Tesla-Chef aus 2025 dar, das er sich erst noch verdienen muss.

Ähnlich sieht es bei SpaceX aus, Musks Weltraum-Unternehmen, das vor dem Börsengang steht und zuletzt viel intensiver mit Tesla zusammenarbeitete. Auch dort kann sich der CEO zusätzliche Anteile sichern, wobei er SpaceX ohnehin enger kontrolliert als Tesla und Super-Stimmrechte besitzt. Über Details berichtete jetzt Reuters. So wird für SpaceX eine Bewertung von 7,5 Billionen Dollar angestrebt, wofür Musk 200 Millionen neue Aktien (in nicht genanntem Wert) bekäme – wenn es ihm parallel gelingt, eine Mars-Kolonie mit 1 Million Bewohnern zu etablieren.

VW ID.3 überholt Tesla Model Y

Bei derart fantastischen Plänen, an denen mit einer Chip-Terafabrik für KI-Satelliten auch Tesla beteiligt ist, muss man vielleicht hinnehmen, dass der bloße Elektroauto-Verkauf für Musk eine untergeordnete Rolle spielt. Trotzdem hat er sich in diesem Jahr nach zwei Rückgängen in Folge bislang erhöht, mit einem sogar sprunghaften Anstieg der Tesla-Neuzulassungen in Deutschland in Q1. Allerdings reichte das noch nicht aus, um mit dem Model Y wieder an dem kleineren Konkurrenten VW ID.3 vorbeizuziehen, der 2025 erstmals häufiger auf deutschen Straßen unterwegs war als der Tesla-Bestseller.

Im deutschen Bestand befanden sich zum Jahresende 116.053 VW ID.3 und 106.184 Tesla Model Y, teilte laut tagesschau.de das Kraftfahrt-Bundesamt mit; damit hätten die beiden Elektroautos gegenüber dem Vorjahr die Plätze getauscht. Im ersten Quartal dieses Jahres konnte das Model Y mit 9300 Neuzulassungen im Vergleich zu 8158 ID.3 zwar aufholen, aber nicht die gesamte Differenz von fast 10.000 Fahrzeugen Ende 2025. Wenn sich der steile Deutschland-Trend nach oben fortsetzt, könnte es jedoch bald einen weiteren Führungswechsel im Straßenbild geben.

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Tags: Aktie, Elon Musk, FSD, Semi, SpaceX, Tesla, Verkaufszahlen

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